Antisemitismus
Woran erkenne ich den widerlichen Antisemitismus? - Vor allem im Hass auf Juden und im Hass auf Israel ... Hass ...Weil Israel eine Demokratie ist; weil in Israel Religionsfreiheit herrscht; weil in Israel Schwule nicht verfolgt werden - in Israel sind Schwule gleichberechtigte Bürger ... Israel wird von vielen aggressiven, terroristischen Feinden bedroht - vor allem Muslimen...
Die USA sind die wahre Schutzmacht für Israel ... Juden werden in Europa von Antisemiten körperlich, psychisch, etc. bedroht ... Deshalb: "Judenfeinde brauchen keinen Anlaß für ihren Hass".
Dienstag, 30. April 2019
Montag, 29. April 2019
29.04.2019 - Herde
Die folgsame Schar der Moralisten
Das Geschäft der Tugendwächter ist dasjenige des Schafs, das sich im Schutz der Herde zu blöken traut. Wie werden wir den Ungeist der politischen Korrektheit wieder los?
... Der Kern des Problems ist einfach: Es gibt im Grunde nur einen öffentlichen Debattenraum. Dessen Standards haben in Anlehnung an die Theorien John Stuart Mills und das Theorem des «Marktplatzes der Ideen» (Richter Oliver Wendell Holmes) Eingang in die Verfassungen der Länder der freien Welt gefunden: Die freie Debatte über alle Themen dient der Wahrheitsfindung, sie schützt den Prozess der Kollision unterschiedlichster Perspektiven (also von Meinungen, basierend auf Fakten), gleichgültig ob diese provokant, verletzend oder wertlos daherkommen. Da es seit je unpraktikabel war, die Wahrheitsfindung top-down zu organisieren, verständigte man sich auf einen Prozess der Erkenntnisgewinnung durch alle in einem Verfahren, welches seit Aristoteles massgeblich vom Logos, also von Rationalität bestimmt ist.
Praktisch umgekehrt ist der Prozess aus Sicht der Political- Correctness-Bewegung. Hier steht die Wahrheit in Form der Doktrin bereits fest, weshalb sich Debatten im Grunde erübrigen. Der Debattenraum wird im Namen einer Ideologie somit erst teilprivatisiert und dann schrittweise universalisiert, bis der Privatstandard der Doktrin als einzig neuer zulässiger Meinungskorridor erscheint. Nietzsche hat in seiner «Genealogie der Moral» von der «creatio ex nihilo» der moralischen Begriffe gesprochen. Der Moralist trägt seine Vorurteile in den Eingeweiden. In einer anmassenden Deutungsmacht über korrekte Begriffe wird eine Einteilung in gute Kollektive (LGBT, Frauen, marginalisierte Gruppen) und schlechte Kollektive (alte weisse Männer, Personen rechts der Mitte) vorgenommen, welche mancherorts über Zulassung zu öffentlichen Debatten entscheidet. Die latente Androhung von Shitstorms oder Karrierenachteilen resultiert in einer Narkotisierung des Debattenraums und einer Omertà der Intellektuellen.
... (NZZ)
Das Geschäft der Tugendwächter ist dasjenige des Schafs, das sich im Schutz der Herde zu blöken traut. Wie werden wir den Ungeist der politischen Korrektheit wieder los?
... Der Kern des Problems ist einfach: Es gibt im Grunde nur einen öffentlichen Debattenraum. Dessen Standards haben in Anlehnung an die Theorien John Stuart Mills und das Theorem des «Marktplatzes der Ideen» (Richter Oliver Wendell Holmes) Eingang in die Verfassungen der Länder der freien Welt gefunden: Die freie Debatte über alle Themen dient der Wahrheitsfindung, sie schützt den Prozess der Kollision unterschiedlichster Perspektiven (also von Meinungen, basierend auf Fakten), gleichgültig ob diese provokant, verletzend oder wertlos daherkommen. Da es seit je unpraktikabel war, die Wahrheitsfindung top-down zu organisieren, verständigte man sich auf einen Prozess der Erkenntnisgewinnung durch alle in einem Verfahren, welches seit Aristoteles massgeblich vom Logos, also von Rationalität bestimmt ist.
Praktisch umgekehrt ist der Prozess aus Sicht der Political- Correctness-Bewegung. Hier steht die Wahrheit in Form der Doktrin bereits fest, weshalb sich Debatten im Grunde erübrigen. Der Debattenraum wird im Namen einer Ideologie somit erst teilprivatisiert und dann schrittweise universalisiert, bis der Privatstandard der Doktrin als einzig neuer zulässiger Meinungskorridor erscheint. Nietzsche hat in seiner «Genealogie der Moral» von der «creatio ex nihilo» der moralischen Begriffe gesprochen. Der Moralist trägt seine Vorurteile in den Eingeweiden. In einer anmassenden Deutungsmacht über korrekte Begriffe wird eine Einteilung in gute Kollektive (LGBT, Frauen, marginalisierte Gruppen) und schlechte Kollektive (alte weisse Männer, Personen rechts der Mitte) vorgenommen, welche mancherorts über Zulassung zu öffentlichen Debatten entscheidet. Die latente Androhung von Shitstorms oder Karrierenachteilen resultiert in einer Narkotisierung des Debattenraums und einer Omertà der Intellektuellen.
... (NZZ)
Sonntag, 28. April 2019
28.04.2019 - 1984
Rot-grüne(-braune) Gouvernanten
Wie haben doch die Linken, speziell Sozialdemokraten, gegen die schwule Eulenburg-Affaire im Kaiserreich gehetzt - bis hin zum Suizid ... ebenso wie auch bei der schwulen Röhm-Affaire ... Nach der Ermordung von Röhm und seine, schwulen SA-Volksgenossen jubelten "befreit" die Millionen-Wendehälse bei den Sozis, Gewerkschaftern und Kommunisten (die AH unterstützen bis 1945) den SS-Nazis und Adolf Hitler heftigst zu.
Warum wohl? Weil die Sozialdemokraten und Kommunisten ein sauberen und gesundes und sozialistisches Volk in Deutschland haben, ohne Schwule und Prostitution, etc. (wie in der Sowjetunion und später dann beim SS-Staat) ... siehe auch bei den Sozis in Skandinavien: Sterilisation und Kastrierung von Erbkranken und Schwachsinnigen.
Wie heute bei den Grünen in Europa . Die wollten auch das saubere Europa - in der Umwelt, Wirtschaft und bei den gesund/sportlichen Menschen (freiwilliger Sex mit Erwachsenen und Jugendlichen, Rauschgift für alle, alle Menschen denken vernünftig(-korrekt), wie es die grünen Gouvernanten politisch-politisch vorschreiben). Siehe 1984 ...
Wie haben doch die Linken, speziell Sozialdemokraten, gegen die schwule Eulenburg-Affaire im Kaiserreich gehetzt - bis hin zum Suizid ... ebenso wie auch bei der schwulen Röhm-Affaire ... Nach der Ermordung von Röhm und seine, schwulen SA-Volksgenossen jubelten "befreit" die Millionen-Wendehälse bei den Sozis, Gewerkschaftern und Kommunisten (die AH unterstützen bis 1945) den SS-Nazis und Adolf Hitler heftigst zu.
Warum wohl? Weil die Sozialdemokraten und Kommunisten ein sauberen und gesundes und sozialistisches Volk in Deutschland haben, ohne Schwule und Prostitution, etc. (wie in der Sowjetunion und später dann beim SS-Staat) ... siehe auch bei den Sozis in Skandinavien: Sterilisation und Kastrierung von Erbkranken und Schwachsinnigen.
Wie heute bei den Grünen in Europa . Die wollten auch das saubere Europa - in der Umwelt, Wirtschaft und bei den gesund/sportlichen Menschen (freiwilliger Sex mit Erwachsenen und Jugendlichen, Rauschgift für alle, alle Menschen denken vernünftig(-korrekt), wie es die grünen Gouvernanten politisch-politisch vorschreiben). Siehe 1984 ...
Samstag, 27. April 2019
27.04.2019 - Wichtig
Ein wichtiger Name: Pete Buttigieg
Der demokratische Präsidentschaftskandidat Pete Buttigieg machte sich kürzlich über seine sexuelle Besonnenheit lustig, als er erzählte, dass er seinen Ehemann über eine Dating-App gefunden hatte. „Möglicherweise nicht die App, an die Sie denken“, scherzte er Anfang April vor einem äußerst freundlichen, vom „Gay and Lesbian Victory Fund“ versammelten Publikum – ein deutlicher Hinweis auf die schwule Netzwerk-App Grindr. (Buttigieg fand seinen späteren Ehemann, Chasten, der inzwischen erstaunlicherweise zum interessantesten und beliebtesten Wahlkampf-Gatten geworden ist, über die Dating-App Hinge, die stärker auf langfristige Beziehungen ausgerichtet ist.) In seinen zum Bestseller gewordenen Memoiren Shortest Way Home schreibt Buttigieg: „Abgesehen von der Gleichgeschlechtlichkeit war unser erstes Date etwas, das unsere Eltern als typisch und sogar altmodisch hätten empfinden können.“ ...
Buttigieg ist ein Vorbild für ein konventionelles, bürgerliches schwules Familienleben und zitiert überdies gern ohne jede Ironie die Bibel. Der heterosexuelle Präsident, den Buttigieg zu besiegen hofft (und den unsere selbsternannte „moralische Mehrheit“ scheinheilig unterstützt), ist dagegen zum dritten Mal verheiratet; er bestach eine Pornodarstellerin, um zu verhindern, dass sie ihre ehebrecherische Beziehung öffentlich machte ...
Dass ein offen homosexueller Politiker sich selbst überzeugend als jemand darstellen kann, der tugendhafter ist als sein heterosexueller Gegner, zeugt von mehr als nur dem Charakter des gegenwärtigen Präsidenten. Es beweist, wie dramatisch sich die Wahrnehmung der Homosexualität in den Vereinigten Staaten gewandelt hat. ... (FAZ)
Der demokratische Präsidentschaftskandidat Pete Buttigieg machte sich kürzlich über seine sexuelle Besonnenheit lustig, als er erzählte, dass er seinen Ehemann über eine Dating-App gefunden hatte. „Möglicherweise nicht die App, an die Sie denken“, scherzte er Anfang April vor einem äußerst freundlichen, vom „Gay and Lesbian Victory Fund“ versammelten Publikum – ein deutlicher Hinweis auf die schwule Netzwerk-App Grindr. (Buttigieg fand seinen späteren Ehemann, Chasten, der inzwischen erstaunlicherweise zum interessantesten und beliebtesten Wahlkampf-Gatten geworden ist, über die Dating-App Hinge, die stärker auf langfristige Beziehungen ausgerichtet ist.) In seinen zum Bestseller gewordenen Memoiren Shortest Way Home schreibt Buttigieg: „Abgesehen von der Gleichgeschlechtlichkeit war unser erstes Date etwas, das unsere Eltern als typisch und sogar altmodisch hätten empfinden können.“ ...
Buttigieg ist ein Vorbild für ein konventionelles, bürgerliches schwules Familienleben und zitiert überdies gern ohne jede Ironie die Bibel. Der heterosexuelle Präsident, den Buttigieg zu besiegen hofft (und den unsere selbsternannte „moralische Mehrheit“ scheinheilig unterstützt), ist dagegen zum dritten Mal verheiratet; er bestach eine Pornodarstellerin, um zu verhindern, dass sie ihre ehebrecherische Beziehung öffentlich machte ...
Dass ein offen homosexueller Politiker sich selbst überzeugend als jemand darstellen kann, der tugendhafter ist als sein heterosexueller Gegner, zeugt von mehr als nur dem Charakter des gegenwärtigen Präsidenten. Es beweist, wie dramatisch sich die Wahrnehmung der Homosexualität in den Vereinigten Staaten gewandelt hat. ... (FAZ)
Freitag, 26. April 2019
26.04.2019 - Tiere
Es geht ja nur um Tiere und um Propaganda
14 tote Küken und eine Image-Fiasko später hat die Buga jetzt auf die Kritik der Heilbronner Tierrettung reagiert. Am Floßhafen wurden Ausstiegshilfen für die Entenbabys eingebaut. Reicht das? ...
Kükendrama in der Heilbronner Bundesgartenschau ...Eine Woche nach dem Beginn der Buga zeigt sich, dass bei der Vorbereitung der ersten bewohnten Gartenschau (so die Eigenwerbung) die Bedürfnisse der tierischen Bewohner offenbar vergessen wurden. „Wir hatten schon sechs Einsätze in acht Tagen“, sagt der Tierretter Jan Franke. Einmal kam jede Hilfe zu spät. Acht Entenbabys konnten ihr vollgesaugtes Gefieder nicht putzen, wurden schwerer und schwerer und ertranken jämmerlich. Es fehle an Ausstiegshilfen. „Alles was da reinfällt und nicht fliegen kann, egal ob Küken, Hund oder Fuchs, kommt nicht mehr heraus.“ ... Bei der jüngsten Rettungsaktion kam es dann zum Eklat. Plötzlich habe der Buga-Geschäftsführer Hanspeter Faas vor ihm gestanden und erklärt, dass es sich doch „nur um Tiere“ handle, und die Tierretter gebeten, das Gelände zu verlassen. (STZ)
Siehe auch bei RNZ, echo, Stimme die Propagannda-Artikel ...
14 tote Küken und eine Image-Fiasko später hat die Buga jetzt auf die Kritik der Heilbronner Tierrettung reagiert. Am Floßhafen wurden Ausstiegshilfen für die Entenbabys eingebaut. Reicht das? ...
Kükendrama in der Heilbronner Bundesgartenschau ...Eine Woche nach dem Beginn der Buga zeigt sich, dass bei der Vorbereitung der ersten bewohnten Gartenschau (so die Eigenwerbung) die Bedürfnisse der tierischen Bewohner offenbar vergessen wurden. „Wir hatten schon sechs Einsätze in acht Tagen“, sagt der Tierretter Jan Franke. Einmal kam jede Hilfe zu spät. Acht Entenbabys konnten ihr vollgesaugtes Gefieder nicht putzen, wurden schwerer und schwerer und ertranken jämmerlich. Es fehle an Ausstiegshilfen. „Alles was da reinfällt und nicht fliegen kann, egal ob Küken, Hund oder Fuchs, kommt nicht mehr heraus.“ ... Bei der jüngsten Rettungsaktion kam es dann zum Eklat. Plötzlich habe der Buga-Geschäftsführer Hanspeter Faas vor ihm gestanden und erklärt, dass es sich doch „nur um Tiere“ handle, und die Tierretter gebeten, das Gelände zu verlassen. (STZ)
Siehe auch bei RNZ, echo, Stimme die Propagannda-Artikel ...
25.04.2019 - Todesstrafe
Heucheln
Der STERN schreibt jede Jahr zig-Mail gegen die Todestrafe in den USA ... Heute der STERN: "In den USA ist ein wegen der brutalen Ermordung eines Schwarzen zum Tode verurteilter Rassist hingerichtet worden. John William King wurde am Mittwoch (25.04.2019) im Gefängnis von Huntsville im US-Bundesstaat Texas mit einer Giftspritze getötet, wie die Behörden mitteilten. Der 44-Jährige hatte 1998 gemeinsam mit zwei Komplizen einen Schwarzen an ein Auto gebunden und zu Tode geschleift" ... Heute schreibt der STERN nicht gegen die Todesstrafe in den USA ... Warum wohl? Weil ein Rassist per Giftspritze hingerichtet wurde? Welche eine ekelhafte Heuchelei …
Der STERN schreibt jede Jahr zig-Mail gegen die Todestrafe in den USA ... Heute der STERN: "In den USA ist ein wegen der brutalen Ermordung eines Schwarzen zum Tode verurteilter Rassist hingerichtet worden. John William King wurde am Mittwoch (25.04.2019) im Gefängnis von Huntsville im US-Bundesstaat Texas mit einer Giftspritze getötet, wie die Behörden mitteilten. Der 44-Jährige hatte 1998 gemeinsam mit zwei Komplizen einen Schwarzen an ein Auto gebunden und zu Tode geschleift" ... Heute schreibt der STERN nicht gegen die Todesstrafe in den USA ... Warum wohl? Weil ein Rassist per Giftspritze hingerichtet wurde? Welche eine ekelhafte Heuchelei …
Mittwoch, 24. April 2019
24.04.2019 - Er hat Recht
Boris für President
Boris Palmer ist eine notorische Krawallnudel und ziemlich eitel verliebt in seine eigenen Provokationen.
Trotzdem: Auch in seiner jüngsten Attacke auf die Image-Werbung der Bahn steckt etwas Wahres. Mindestens etwas, was nachdenklich machen sollte.
Denn das Bild, das die Bahn von Deutschland und den Deutschen entwirft, ist nicht das, was die große Mehrheit der Deutschen täglich sieht. In der Nachbarschaft. Am Arbeitsplatz. In der Eisenbahn.
Die Verantwortlichen sollten sich fragen, warum sie für die Kampagne überwiegend Deutsche mit sichtbarem Migrationshintergrund ausgewählt haben.
Soll das modern sein? Weil weiß und irgendwie durchschnittlich von gestern ist? Das wäre ein schlechter Witz.
Der Kampf gegen alltägliche Diskriminierung ist auch in Deutschland längst nicht gewonnen. Traurig, aber wahr. Doch mit einseitigem Überbetonen ist auch niemandem gedient.
Das wirkt nur lächerlich. (Bild)
Boris Palmer ist eine notorische Krawallnudel und ziemlich eitel verliebt in seine eigenen Provokationen.
Trotzdem: Auch in seiner jüngsten Attacke auf die Image-Werbung der Bahn steckt etwas Wahres. Mindestens etwas, was nachdenklich machen sollte.
Denn das Bild, das die Bahn von Deutschland und den Deutschen entwirft, ist nicht das, was die große Mehrheit der Deutschen täglich sieht. In der Nachbarschaft. Am Arbeitsplatz. In der Eisenbahn.
Die Verantwortlichen sollten sich fragen, warum sie für die Kampagne überwiegend Deutsche mit sichtbarem Migrationshintergrund ausgewählt haben.
Soll das modern sein? Weil weiß und irgendwie durchschnittlich von gestern ist? Das wäre ein schlechter Witz.
Der Kampf gegen alltägliche Diskriminierung ist auch in Deutschland längst nicht gewonnen. Traurig, aber wahr. Doch mit einseitigem Überbetonen ist auch niemandem gedient.
Das wirkt nur lächerlich. (Bild)
Dienstag, 23. April 2019
23.04.2019 - Tradition
Evangelische Oster-Witze
Im deutschen TV werden Komiker- oder Comedy-Sendungen nahezu täglich gezeigt. Davon wollen einige protestantische Kirchen partizipieren. Zum Beispiel in Heilbronn in der Sontheimer Matthäuskirche.
Der dort amtierende Pfarrer Matthias Treiber bricht locker Jahrhunderte evangelische Traditionen … Treiber kostümiert sich ein wenig wie ein katholischer Priester … und er erzählt vor dem Altar auch jüdische Witzen … ohne rot zu werden … vor allem angesichts der Tatsache, dass lange vor der Reformation bis 1830 Juden bei Strafe verboten war, in der Stadt Heilbronn zu wohnen. Dabei wäre es für die Evangelischen in Heilbronn viel wichtiger, täglich für ihre Hunderte Jahre alten Sünden und Verbrechen im Gebet um Vergebung zu bitten.
Aber nein – die Protestanten sind ja immer schon „modern“ – bei der brutalen Jagd auf Hexen und Verbrennen dieser Frauen, mit ihrem verbrecherischen Antisemitismus, im nationalistischen Besoffensein im 19. Jahrhundert, in ihrem Jubel für die nationalsozialistischen und kommunistischen Diktaturen in Deutschland …
Der heutige und evangelische SPD-OB jammerte bei der Wende um 1989, dass die verbrecherischen und blutigen und stalinistischen DDR-Funktionäre vor bundesdeutsche Gerichten gestellt wurden. Lachen mit blutigen Händen in evangelischen Kirchen …. eine neue und evangelische Tradition?
Im deutschen TV werden Komiker- oder Comedy-Sendungen nahezu täglich gezeigt. Davon wollen einige protestantische Kirchen partizipieren. Zum Beispiel in Heilbronn in der Sontheimer Matthäuskirche.
Der dort amtierende Pfarrer Matthias Treiber bricht locker Jahrhunderte evangelische Traditionen … Treiber kostümiert sich ein wenig wie ein katholischer Priester … und er erzählt vor dem Altar auch jüdische Witzen … ohne rot zu werden … vor allem angesichts der Tatsache, dass lange vor der Reformation bis 1830 Juden bei Strafe verboten war, in der Stadt Heilbronn zu wohnen. Dabei wäre es für die Evangelischen in Heilbronn viel wichtiger, täglich für ihre Hunderte Jahre alten Sünden und Verbrechen im Gebet um Vergebung zu bitten.
Aber nein – die Protestanten sind ja immer schon „modern“ – bei der brutalen Jagd auf Hexen und Verbrennen dieser Frauen, mit ihrem verbrecherischen Antisemitismus, im nationalistischen Besoffensein im 19. Jahrhundert, in ihrem Jubel für die nationalsozialistischen und kommunistischen Diktaturen in Deutschland …
Der heutige und evangelische SPD-OB jammerte bei der Wende um 1989, dass die verbrecherischen und blutigen und stalinistischen DDR-Funktionäre vor bundesdeutsche Gerichten gestellt wurden. Lachen mit blutigen Händen in evangelischen Kirchen …. eine neue und evangelische Tradition?
Montag, 22. April 2019
22.04.2019 - Lösung?
100 Millionen Tote durch Denken
Der kanadische Psychologieprofessor ist bemüht, die Ruhe zu bewahren: Der Kapitalismus sei «die schlechtestmögliche Form, die wir haben können, aber alle anderen sind eben gescheitert». Aber was sei denn jetzt die Alternative zum Kapitalismus? «Doktor Žižek hat bisher keine Lösung angeboten.»
Peterson hingegen schon. Für ihn besteht die Lösung aus der persönlichen Verantwortung. Denn nur wenn ich Verantwortung für mich selbst übernehme und es mir selbst gutgeht, kann ich auch für das Glück meiner Familie und der Gesellschaft sorgen. Das stimmt wohl, aber es zieht nicht.
... Die beiden Intellektuellen Jordan Peterson und Slavoj Žižek haben sich ein Duell in Toronto geliefert. Obwohl Peterson die besseren Argumente hatte, siegte im Zweifelsfall der linke Duktus: prollige Witze präsentieren und den Gegner mit Fachwissen über Marx an die Wand reden. ... Neben den 100 Millionen Toten, die der Sozialismus-Kommunismus, bzw. Marxisten, zu verantworten hat. (NZZ)
Der kanadische Psychologieprofessor ist bemüht, die Ruhe zu bewahren: Der Kapitalismus sei «die schlechtestmögliche Form, die wir haben können, aber alle anderen sind eben gescheitert». Aber was sei denn jetzt die Alternative zum Kapitalismus? «Doktor Žižek hat bisher keine Lösung angeboten.»
Peterson hingegen schon. Für ihn besteht die Lösung aus der persönlichen Verantwortung. Denn nur wenn ich Verantwortung für mich selbst übernehme und es mir selbst gutgeht, kann ich auch für das Glück meiner Familie und der Gesellschaft sorgen. Das stimmt wohl, aber es zieht nicht.
... Die beiden Intellektuellen Jordan Peterson und Slavoj Žižek haben sich ein Duell in Toronto geliefert. Obwohl Peterson die besseren Argumente hatte, siegte im Zweifelsfall der linke Duktus: prollige Witze präsentieren und den Gegner mit Fachwissen über Marx an die Wand reden. ... Neben den 100 Millionen Toten, die der Sozialismus-Kommunismus, bzw. Marxisten, zu verantworten hat. (NZZ)
Sonntag, 21. April 2019
21.04.2019 - Überlebt?
Jesus hat überlebt?
Für die römischen Soldaten war klar: Jesus ist tot. Ihm die Schenkel zu zerschlagen, wie den beiden Verbrechern, die mit ihm gekreuzigt worden waren, hielten sie für unnötig. Dass ihm der eine Soldat die Lanze in die Rippen stiess, war nicht mehr als eine beiläufige Geste, die bestätigen sollte, was ohnehin jeder sehen konnte: In diesem Körper war kein Leben mehr.
Aber eben, vielleicht war alles anders. Vielleicht stellte der römische Soldat mit seinem Lanzenstich nämlich nicht den Tod Jesu fest, sondern rettete ihm das Leben. Aus der Wunde, welche die Lanze schlug, sei Blut und Wasser geflossen, heisst es bei Johannes. So steht das bei keinem anderen Evangelisten. Und das könnte dafür sprechen, dass die Beobachtung authentisch ist. Ein Detail wie dieses erfindet man kaum, wenn man es nicht beobachtet hat. Für die römischen Soldaten ist klar: Jesus ist tot. Ihm die Schenkel zu zerschlagen, wie den beiden Verbrechern, die mit ihm gekreuzigt worden waren, hielten sie für unnötig. Dass ihm der eine Soldat die Lanze in die Rippen stiess, war nicht mehr als eine beiläufige Geste, die bestätigen sollte, was ohnehin jeder sehen konnte: In diesem Körper war kein Leben mehr.
Aber eben, vielleicht war alles anders. Vielleicht stellte der römische Soldat mit seinem Lanzenstich nämlich nicht den Tod Jesu fest, sondern rettete ihm das Leben. Aus der Wunde, welche die Lanze schlug, sei Blut und Wasser geflossen, heisst es bei Johannes. So steht das bei keinem anderen Evangelisten. Und das könnte dafür sprechen, dass die Beobachtung authentisch ist. Ein Detail wie dieses erfindet man kaum, wenn man es nicht beobachtet hat. Der römische Soldat habe das getan, was jeder Arzt heute täte, sagt Johannes Fried: Er punktierte die Pleurahöhle von Jesus und entlastete so die Lunge. Das Sekret aus Wasser und Blut konnte abfliessen, und das linderte die Atemnot. Denn es könnte durchaus sein, dass Jesus nach der neunten Stunde gar nicht tot war. Das schreibt der deutsche Historiker in seinem neuen Buch «Kein Tod auf Golgatha. Auf der Suche nach dem überlebenden Jesus».
Auch wenn es kaum erkennbar gewesen sei, habe Jesus am Kreuz möglicherweise nur eine Kohlendioxidvergiftung gehabt und noch schwach geatmet, vermutet Fried. Und nachdem Josef von Arimathäa ihn vom Kreuz genommen habe, hätte er sich so weit erholen können, dass er im Felsengrab wieder zu Bewusstsein gekommen wäre. Gefährten hätten ihn dort geholt und gepflegt.
Jesus wäre entkommen, seine Anhänger hätten die Legende der Auferstehung gesponnen, und sie hätte die Realität verdrängt. Eine Realität, die nur wenige Eingeweihte kannten und sorgsam für sich behielten. Allerdings: Entdeckt werden durfte Jesus auf keinen Fall. Deshalb musste die Himmelfahrt erfunden werden. Und Jesus hätte sich irgendwo verborgen halten müssen, bis an sein seliges Ende. Wo? (NZZ)
Für die römischen Soldaten war klar: Jesus ist tot. Ihm die Schenkel zu zerschlagen, wie den beiden Verbrechern, die mit ihm gekreuzigt worden waren, hielten sie für unnötig. Dass ihm der eine Soldat die Lanze in die Rippen stiess, war nicht mehr als eine beiläufige Geste, die bestätigen sollte, was ohnehin jeder sehen konnte: In diesem Körper war kein Leben mehr.
Aber eben, vielleicht war alles anders. Vielleicht stellte der römische Soldat mit seinem Lanzenstich nämlich nicht den Tod Jesu fest, sondern rettete ihm das Leben. Aus der Wunde, welche die Lanze schlug, sei Blut und Wasser geflossen, heisst es bei Johannes. So steht das bei keinem anderen Evangelisten. Und das könnte dafür sprechen, dass die Beobachtung authentisch ist. Ein Detail wie dieses erfindet man kaum, wenn man es nicht beobachtet hat. Für die römischen Soldaten ist klar: Jesus ist tot. Ihm die Schenkel zu zerschlagen, wie den beiden Verbrechern, die mit ihm gekreuzigt worden waren, hielten sie für unnötig. Dass ihm der eine Soldat die Lanze in die Rippen stiess, war nicht mehr als eine beiläufige Geste, die bestätigen sollte, was ohnehin jeder sehen konnte: In diesem Körper war kein Leben mehr.
Aber eben, vielleicht war alles anders. Vielleicht stellte der römische Soldat mit seinem Lanzenstich nämlich nicht den Tod Jesu fest, sondern rettete ihm das Leben. Aus der Wunde, welche die Lanze schlug, sei Blut und Wasser geflossen, heisst es bei Johannes. So steht das bei keinem anderen Evangelisten. Und das könnte dafür sprechen, dass die Beobachtung authentisch ist. Ein Detail wie dieses erfindet man kaum, wenn man es nicht beobachtet hat. Der römische Soldat habe das getan, was jeder Arzt heute täte, sagt Johannes Fried: Er punktierte die Pleurahöhle von Jesus und entlastete so die Lunge. Das Sekret aus Wasser und Blut konnte abfliessen, und das linderte die Atemnot. Denn es könnte durchaus sein, dass Jesus nach der neunten Stunde gar nicht tot war. Das schreibt der deutsche Historiker in seinem neuen Buch «Kein Tod auf Golgatha. Auf der Suche nach dem überlebenden Jesus».
Auch wenn es kaum erkennbar gewesen sei, habe Jesus am Kreuz möglicherweise nur eine Kohlendioxidvergiftung gehabt und noch schwach geatmet, vermutet Fried. Und nachdem Josef von Arimathäa ihn vom Kreuz genommen habe, hätte er sich so weit erholen können, dass er im Felsengrab wieder zu Bewusstsein gekommen wäre. Gefährten hätten ihn dort geholt und gepflegt.
Jesus wäre entkommen, seine Anhänger hätten die Legende der Auferstehung gesponnen, und sie hätte die Realität verdrängt. Eine Realität, die nur wenige Eingeweihte kannten und sorgsam für sich behielten. Allerdings: Entdeckt werden durfte Jesus auf keinen Fall. Deshalb musste die Himmelfahrt erfunden werden. Und Jesus hätte sich irgendwo verborgen halten müssen, bis an sein seliges Ende. Wo? (NZZ)
Samstag, 20. April 2019
20.04.2019 - Kindergottesdienst
Infantile Predigten
Auf meine Frage, wie er sich das erkläre, dass die Kirchen überall dort, wo am Karfreitag die Matthäus-Passion gespielt werde, zum Bersten voll seien, während sie in den Gottesdiensten grösstenteils leer blieben und es doch in beiden Fällen um die Passion Christi gehe, meinte der niederländische Dirigent und Bach-Spezialist Ton Koopmann: «Ich sehe einen wesentlichen Grund darin, dass die intellektuellen Erwartungen, die man immer noch mit den Predigten verbindet, oftmals sehr unbefriedigt bleiben und die Worte vieler Prediger weder unseren Kopf noch unser Herz erreichen.»
Koopman vermisst in den meisten Predigten eine intellektuell verantwortete Rechenschaft über den christlichen Glauben, die auch von dem im vergangenen Jahr verstorbenen Philosophen Robert Spaemann immer wieder angemahnt worden war. Spaemann, der sich als Intellektueller mit christlicher Verortung und scharfsinniger Kritiker des Zeitgeistes in den öffentlichen Diskurs einbrachte, konstatierte einen zunehmenden intellektuellen Substanzverlust in der Kirche.
Auch der evangelische Theologe Friedrich Wilhelm Graf, der sich zur Gruppe der Religionsintellektuellen zählt, beklagt eine zunehmende Eventisierung der Gottesdienste und beobachtet vielfältige Tendenzen der Trivialisierung und Infantilisierung der christlichen Freiheitsbotschaft. Laut Graf hängt die Erosion der Kirchen nicht zuletzt mit der zunehmenden Sprachlosigkeit vieler Theologen und Theologinnen zusammen, die in ihren Predigten auffällig oft den Psychojargon bedienen, ein Betroffenheitspathos zelebrieren und vor allem moralisieren würden: «Moralisieren ist nämlich eine intellektuell relativ anspruchslose Veranstaltung.» ... (NZZ)
Auf meine Frage, wie er sich das erkläre, dass die Kirchen überall dort, wo am Karfreitag die Matthäus-Passion gespielt werde, zum Bersten voll seien, während sie in den Gottesdiensten grösstenteils leer blieben und es doch in beiden Fällen um die Passion Christi gehe, meinte der niederländische Dirigent und Bach-Spezialist Ton Koopmann: «Ich sehe einen wesentlichen Grund darin, dass die intellektuellen Erwartungen, die man immer noch mit den Predigten verbindet, oftmals sehr unbefriedigt bleiben und die Worte vieler Prediger weder unseren Kopf noch unser Herz erreichen.»
Koopman vermisst in den meisten Predigten eine intellektuell verantwortete Rechenschaft über den christlichen Glauben, die auch von dem im vergangenen Jahr verstorbenen Philosophen Robert Spaemann immer wieder angemahnt worden war. Spaemann, der sich als Intellektueller mit christlicher Verortung und scharfsinniger Kritiker des Zeitgeistes in den öffentlichen Diskurs einbrachte, konstatierte einen zunehmenden intellektuellen Substanzverlust in der Kirche.
Auch der evangelische Theologe Friedrich Wilhelm Graf, der sich zur Gruppe der Religionsintellektuellen zählt, beklagt eine zunehmende Eventisierung der Gottesdienste und beobachtet vielfältige Tendenzen der Trivialisierung und Infantilisierung der christlichen Freiheitsbotschaft. Laut Graf hängt die Erosion der Kirchen nicht zuletzt mit der zunehmenden Sprachlosigkeit vieler Theologen und Theologinnen zusammen, die in ihren Predigten auffällig oft den Psychojargon bedienen, ein Betroffenheitspathos zelebrieren und vor allem moralisieren würden: «Moralisieren ist nämlich eine intellektuell relativ anspruchslose Veranstaltung.» ... (NZZ)
Freitag, 19. April 2019
19.04.2019 - Brennen
Anarchisten: Brennende Kirchen leuchten
... In den sozialen Netzwerken werden immer mehr Verschwörungstheorien verbreitet. Der Abgeordnete Meyer Habib von der Zentristenpartei UDI verlangte, dass keine Ursache ausgeschlossen werde. „Ich hoffe, dass es eine Unfallursache gibt, aber wie viele Anschläge haben wir erlebt? Wie viele Kirchen sind geschändet worden?“, sagte der Abgeordnete, der teils in Israel lebt und für die Auslandsfranzosen im Parlament sitzt. Zwei Frauen sitzen in Untersuchungshaft, weil sie in der Nacht vom 3. auf den 4. September 2016 einen Autobombenanschlag auf die Kathedrale Notre-Dame de Paris beabsichtigt hatten. Sie wurden in ihrem Auto aufgegriffen, dessen Kofferraum mit sechs Gasflaschen gefüllt und mit Treibstoff begossen worden war.
In den vergangenen Wochen ist es zu mehreren Bränden in Kirchen gekommen. Am 18. März ging die Eingangstür der Kirche Saint-Sulpice in Flammen auf, das Feuer drohte sich schnell auszubreiten. Doch zur Tatzeit am Sonntagnachmittag fand ein Orgelkonzert in der Kirche statt, so dass der Brand mit Feuerlöschern schnell gelöscht werden konnte. Die Polizei geht inzwischen von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Am 17. Januar brannte in Grenoble die Kirche Saint-Jacques, Anwohner mussten vorübergehend ihre Wohnhäuser verlassen. Eine Anarchistengruppe „Des courts-circuits“ veröffentlichte im Internet ein Selbstbezichtigungsschreiben mit dem Spruch des spanischen Anarchisten Buenaventura Durruti: „Die einzige Kirche, die erleuchtet, ist eine brennende Kirche“. ... (FAZ)
... In den sozialen Netzwerken werden immer mehr Verschwörungstheorien verbreitet. Der Abgeordnete Meyer Habib von der Zentristenpartei UDI verlangte, dass keine Ursache ausgeschlossen werde. „Ich hoffe, dass es eine Unfallursache gibt, aber wie viele Anschläge haben wir erlebt? Wie viele Kirchen sind geschändet worden?“, sagte der Abgeordnete, der teils in Israel lebt und für die Auslandsfranzosen im Parlament sitzt. Zwei Frauen sitzen in Untersuchungshaft, weil sie in der Nacht vom 3. auf den 4. September 2016 einen Autobombenanschlag auf die Kathedrale Notre-Dame de Paris beabsichtigt hatten. Sie wurden in ihrem Auto aufgegriffen, dessen Kofferraum mit sechs Gasflaschen gefüllt und mit Treibstoff begossen worden war.
In den vergangenen Wochen ist es zu mehreren Bränden in Kirchen gekommen. Am 18. März ging die Eingangstür der Kirche Saint-Sulpice in Flammen auf, das Feuer drohte sich schnell auszubreiten. Doch zur Tatzeit am Sonntagnachmittag fand ein Orgelkonzert in der Kirche statt, so dass der Brand mit Feuerlöschern schnell gelöscht werden konnte. Die Polizei geht inzwischen von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Am 17. Januar brannte in Grenoble die Kirche Saint-Jacques, Anwohner mussten vorübergehend ihre Wohnhäuser verlassen. Eine Anarchistengruppe „Des courts-circuits“ veröffentlichte im Internet ein Selbstbezichtigungsschreiben mit dem Spruch des spanischen Anarchisten Buenaventura Durruti: „Die einzige Kirche, die erleuchtet, ist eine brennende Kirche“. ... (FAZ)
Mittwoch, 17. April 2019
18.04.2019 - Gegacker
Emotionales
Journal-Gegacker
„Es scheint,
als ob in dem Augenblick, in dem die Notre-Dame verloren schien, nicht nur
Frankreich zusammenrückte, sondern ganz Europa. In den sozialen Netzwerken
bekunden Tausende ihr Trauer, Wut und Entsetzten. Die europäische Presse macht
auf ihren Titelseiten deutlich: Wir stehen Frankreich bei.“ ... welch ein
Geschreibsel im „Stern“ und bei anderen Zeitungen, Zeitschriften und Sendern
... in Europa oder Deutschland oder Frankreich gibt es viele Menschen, denen es
völlig egal ist, wie über Notre Dame diskutiert wird. Das hysterische Gegacker
in den Feuilletons ist nicht zielführend - denn es geht um ein
architektonisches Bauen und Restaurieren an einer grandiosen Kirche aus dem
Mittelalter. Um den Wiederaufbau - wie vor der Katastrohe. Siehe den wunderbaren
Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden... Deutsche Spezialisten würden am
liebsten einem Architekten übergeben, der dem Bauhaus sehr nahe steht - um
einen neue und sehr modernen und zeitgemäßen Wiederaufbau von Notre Dame
garantiert. Nach einem Monat oder einem halben Jahr werden wir sehen, was aus
der heutigen Aufregung und emotionalen Erregung geworden ist ...oder gar nach
fünf Jahren ...
17.04.2019 - Rom brennt
Nietzsche: „Gott ist tot. Wir haben ihn getötet.“
Seit Monaten brennen in Frankreich Kirchen. Jetzt hat Notre Dame in Paris gebrannt. Diese Brände sind jeweils Anschäge auf die Christenheit. Von wem? Die Antworten geben oftmals Auskunft... Vielleicht ... wird demnächst der Petersdom in Rom brennen ...bzw. angegriffen ... im Hass auf die Christenheit ... wegen der Kreuzzüge ... Ein Kampf der Kulturen?
„.... Es heißt, dass hier militante Kirchengegner am Werk waren. Der Pariser Politikwissenschaftler Philippe Portier vermutet eine „satanistische Bewegung“ hinter den sich häufenden Anschlägen auf französische Kirchengebäude. In deren Ideologie, sagt Portier, sei das Christentum eine „Moral der Schwachen“, die überwunden werden müsse. ...
Wir dekonstruieren derzeit alles. Religion. Familie. Moral. Sexualität. Die Geschlechter. Alles. Wir schmeißen alles, was jemals galt, aus dem Fenster. Was bleibt ist Nihilismus. Da gilt nichts mehr. Nichts ist wahr, alles ist erlaubt. Um es mit Nietzsche zu sagen: „Gott ist tot. Wir Wir dekonstruieren derzeit alles. Religion. Familie. Moral. Sexualität. Die Geschlechter. Alles. Wir schmeißen alles, was jemals galt, aus dem Fenster. Was bleibt ist Nihilismus. Da gilt nichts mehr. Nichts ist wahr, alles ist erlaubt. Um es mit Nietzsche zu sagen: „Gott ist tot. Wir haben ihn getötet – ihr und ich.“
Für den großen französischen Philosophen Jean-Paul Sartre (1905-1980) war Atheismus die Voraussetzung von Freiheit und Humanismus. Der Mensch, so Sartre, ist zur absoluten Freiheit verdammt.
Aber eine „Gesellschaft, in der Gott abwesend ist – eine Gesellschaft, die ihn nicht kennt und als inexistent behandelt, ist eine Gesellschaft, die ihr Maß verliert“, wie es der zurückgetretene Papst Benedikt XVI. einmal formuliert hat. Weiter heißt es bei ihm: „Uns wurde versichert, dass wenn Gott stirbt, ist die Gesellschaft endlich frei. In Wahrheit bedeutet das Sterben Gottes in einer Gesellschaft auch das Ende ihrer Freiheit, weil der Sinn stirbt, der Orientierung gibt. Und weil das Maß verschwindet, das uns die Richtung weist, indem es uns Gut und Böse zu unterscheiden lehrt.“ ihn getötet – ihr und ich.“ ...
... eine „Gesellschaft, in der Gott abwesend ist – eine Gesellschaft, die ihn nicht kennt und als inexistent behandelt, ist eine Gesellschaft, die ihr Maß verliert“, wie es der zurückgetretene Papst Benedikt XVI. einmal formuliert hat. Weiter heißt es bei ihm: „Uns wurde versichert, dass wenn Gott stirbt, ist die Gesellschaft endlich frei. In Wahrheit bedeutet das Sterben Gottes in einer Gesellschaft auch das Ende ihrer Freiheit, weil der Sinn stirbt, der Orientierung gibt. Und weil das Maß verschwindet, das uns die Richtung weist, indem es uns Gut und Böse zu unterscheiden lehrt.“ (Alexander von Schönburg)
Seit Monaten brennen in Frankreich Kirchen. Jetzt hat Notre Dame in Paris gebrannt. Diese Brände sind jeweils Anschäge auf die Christenheit. Von wem? Die Antworten geben oftmals Auskunft... Vielleicht ... wird demnächst der Petersdom in Rom brennen ...bzw. angegriffen ... im Hass auf die Christenheit ... wegen der Kreuzzüge ... Ein Kampf der Kulturen?
„.... Es heißt, dass hier militante Kirchengegner am Werk waren. Der Pariser Politikwissenschaftler Philippe Portier vermutet eine „satanistische Bewegung“ hinter den sich häufenden Anschlägen auf französische Kirchengebäude. In deren Ideologie, sagt Portier, sei das Christentum eine „Moral der Schwachen“, die überwunden werden müsse. ...
Wir dekonstruieren derzeit alles. Religion. Familie. Moral. Sexualität. Die Geschlechter. Alles. Wir schmeißen alles, was jemals galt, aus dem Fenster. Was bleibt ist Nihilismus. Da gilt nichts mehr. Nichts ist wahr, alles ist erlaubt. Um es mit Nietzsche zu sagen: „Gott ist tot. Wir Wir dekonstruieren derzeit alles. Religion. Familie. Moral. Sexualität. Die Geschlechter. Alles. Wir schmeißen alles, was jemals galt, aus dem Fenster. Was bleibt ist Nihilismus. Da gilt nichts mehr. Nichts ist wahr, alles ist erlaubt. Um es mit Nietzsche zu sagen: „Gott ist tot. Wir haben ihn getötet – ihr und ich.“
Für den großen französischen Philosophen Jean-Paul Sartre (1905-1980) war Atheismus die Voraussetzung von Freiheit und Humanismus. Der Mensch, so Sartre, ist zur absoluten Freiheit verdammt.
Aber eine „Gesellschaft, in der Gott abwesend ist – eine Gesellschaft, die ihn nicht kennt und als inexistent behandelt, ist eine Gesellschaft, die ihr Maß verliert“, wie es der zurückgetretene Papst Benedikt XVI. einmal formuliert hat. Weiter heißt es bei ihm: „Uns wurde versichert, dass wenn Gott stirbt, ist die Gesellschaft endlich frei. In Wahrheit bedeutet das Sterben Gottes in einer Gesellschaft auch das Ende ihrer Freiheit, weil der Sinn stirbt, der Orientierung gibt. Und weil das Maß verschwindet, das uns die Richtung weist, indem es uns Gut und Böse zu unterscheiden lehrt.“ ihn getötet – ihr und ich.“ ...
... eine „Gesellschaft, in der Gott abwesend ist – eine Gesellschaft, die ihn nicht kennt und als inexistent behandelt, ist eine Gesellschaft, die ihr Maß verliert“, wie es der zurückgetretene Papst Benedikt XVI. einmal formuliert hat. Weiter heißt es bei ihm: „Uns wurde versichert, dass wenn Gott stirbt, ist die Gesellschaft endlich frei. In Wahrheit bedeutet das Sterben Gottes in einer Gesellschaft auch das Ende ihrer Freiheit, weil der Sinn stirbt, der Orientierung gibt. Und weil das Maß verschwindet, das uns die Richtung weist, indem es uns Gut und Böse zu unterscheiden lehrt.“ (Alexander von Schönburg)
Dienstag, 16. April 2019
16.04.2019 - Schwuler Präsident?
Neuer US-Präsident?
Wenn ein Labor einen Idealkandidaten zusammenbrauen würde – das ist ein Witz, der schon häufiger gemacht wurde –, käme ziemlich genau Pete Buttigieg dabei heraus. Uramerikanisch, aber weltoffen; religiös, aber nicht auf eine Art, die Atheisten abstößt; progressiv, aber moderat; schwul, aber nicht zu sehr.
Buttigieg bekennt, dass er als junger Mann sehr mit seiner Homosexualität gerungen habe. Er hat damals versucht, sich sexuell für Frauen zu interessieren, ohne Erfolg. Wenn es möglich gewesen wäre, ihn mit einer Pille von seiner Homosexualität zu befreien, er hätte sie geschluckt.
Mittlerweile ist all das für ihn allerdings kein Thema mehr. An die Adresse des evangelikalen amerikanischen Vizepräsidenten Mike Pence gerichtet, sagte Buttigieg neulich: „Wenn Sie, Sir, ein Problem mit dem haben, was ich bin, dann haben Sie kein Problem mit mir, Sir, sondern mit meinem Schöpfer.“
Einer von Buttigiegs Lieblingssätzen lautet: „Es gibt keine ehrliche Politik, die sich um das Wort ‚wieder‘ dreht.“ Eine Anspielung auf Trumps so überaus erfolgreichen Wahlkampfslogan „Make America great again“. In Wahrheit, so Buttigieg, bringe die Geschichte nie etwas zurück. ... (WELT)
Wenn ein Labor einen Idealkandidaten zusammenbrauen würde – das ist ein Witz, der schon häufiger gemacht wurde –, käme ziemlich genau Pete Buttigieg dabei heraus. Uramerikanisch, aber weltoffen; religiös, aber nicht auf eine Art, die Atheisten abstößt; progressiv, aber moderat; schwul, aber nicht zu sehr.
Buttigieg bekennt, dass er als junger Mann sehr mit seiner Homosexualität gerungen habe. Er hat damals versucht, sich sexuell für Frauen zu interessieren, ohne Erfolg. Wenn es möglich gewesen wäre, ihn mit einer Pille von seiner Homosexualität zu befreien, er hätte sie geschluckt.
Mittlerweile ist all das für ihn allerdings kein Thema mehr. An die Adresse des evangelikalen amerikanischen Vizepräsidenten Mike Pence gerichtet, sagte Buttigieg neulich: „Wenn Sie, Sir, ein Problem mit dem haben, was ich bin, dann haben Sie kein Problem mit mir, Sir, sondern mit meinem Schöpfer.“
Einer von Buttigiegs Lieblingssätzen lautet: „Es gibt keine ehrliche Politik, die sich um das Wort ‚wieder‘ dreht.“ Eine Anspielung auf Trumps so überaus erfolgreichen Wahlkampfslogan „Make America great again“. In Wahrheit, so Buttigieg, bringe die Geschichte nie etwas zurück. ... (WELT)
Montag, 15. April 2019
15.04.2019 - Provinz
Propheten
Wenn ich einen Kommentar-Überschrift lese, „Richtige Entscheidung!“, in einer regionalen Werbe-Gazette ... dann weiß ich, wir leben in der geist-schäbigen Provinz… hier haben Journalisten haben keine Distanz zu den Dingen, über die sie schreiben … sie wissen alles besser, spielen sich als alleswissenden Propheten und besserwissende Gouvernanten auf, die mit ihrem Krummstab richtungsweisend herumfuchtelnd ... in ihrem dicken Nebel ... den sie Zukunft nennen.
Wenn ich einen Kommentar-Überschrift lese, „Richtige Entscheidung!“, in einer regionalen Werbe-Gazette ... dann weiß ich, wir leben in der geist-schäbigen Provinz… hier haben Journalisten haben keine Distanz zu den Dingen, über die sie schreiben … sie wissen alles besser, spielen sich als alleswissenden Propheten und besserwissende Gouvernanten auf, die mit ihrem Krummstab richtungsweisend herumfuchtelnd ... in ihrem dicken Nebel ... den sie Zukunft nennen.
14.04.2019 - Verklemmt
RG: Ohne Benedikt wäre Müller nie
Kardinal geworden. Bei aller Sympathie mit Benedikt und vor allem mit dem
großen Gelehrten Ratzinger: Die 68er für den missbrauchten Materialismus,
natürlich hat der aufkommend zu benennen greift nun wirklich sehr kurz.
Und ja, der romantisch naive Glaube an den Sozialismus hat viel Unheil
gebracht. Der verantwortungslose Umgang mit der Sexualität hat auch zu Missbrauch
mit Kindern geführt (siehe Odenwaldschule). Aber das Thema Missbrauch beginnt
doch in der Geschichte der Kirche nicht erst 1968! Benedikt hätte lieber über
das verklemmte Verhältnis der Kirche zur Sexualität nachdenken müssen. Warum
werde so viel schwule Männer Priester, warum werden so viel verklemmte Hetero
Männer Priester? Welches Sexualleben pflegte Jesus?
JDU: Über Jesus wissen sehr wenig, mehr wissen wir über Pontius Pilatus, Herodes, Augustus, etc. ... Jesus ist in erster Linie die Geschichte der Evangelien und der Propaganda von Paulus. Der Missbrauch von Kindern gibt es bei den Evangelen und den Katholen. Der Zölibat ist 1.000 Jahre alt. Und hat seine Geschichte. Das zieht natürlich Pädophile an. Der sexuelle Missbrauch wird aber in erste Linie in den Familien getätigt, in Massen ... die Liberalen und die Grünen hatten politische Strömungen in sich, die Sex von Kindern und Erwachsenen in Gesetze formen wollten. Die 68er haben diese „Sauereien“ dann geschaffen ... siehe Odenwald, Prostitution als Ware, Pornografie als Literatur und Film. Kirche darf nicht zu stark Teil und Macht in der Gesellschaft sein ... Kirche muss Distanz zu den Moden in den Gesellschaften haben. Benedikt ist ein wunderbarer Denker ... kein Weichei wie die meisten deutschen Kardinälen ... wir sind in erster Linie römische katholische Kirche , Die Quellen sind in erste Linie das Römische Reich ... nicht ein rachsüchtige Geist aus der Wüste ... der Gott der Juden und der moslemischen ist nicht der dreiteilige Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist ... sprich Maria...Kirche ist nicht verklemmt, verklemmt ist die moderne Gesellschaft ...
JDU: Über Jesus wissen sehr wenig, mehr wissen wir über Pontius Pilatus, Herodes, Augustus, etc. ... Jesus ist in erster Linie die Geschichte der Evangelien und der Propaganda von Paulus. Der Missbrauch von Kindern gibt es bei den Evangelen und den Katholen. Der Zölibat ist 1.000 Jahre alt. Und hat seine Geschichte. Das zieht natürlich Pädophile an. Der sexuelle Missbrauch wird aber in erste Linie in den Familien getätigt, in Massen ... die Liberalen und die Grünen hatten politische Strömungen in sich, die Sex von Kindern und Erwachsenen in Gesetze formen wollten. Die 68er haben diese „Sauereien“ dann geschaffen ... siehe Odenwald, Prostitution als Ware, Pornografie als Literatur und Film. Kirche darf nicht zu stark Teil und Macht in der Gesellschaft sein ... Kirche muss Distanz zu den Moden in den Gesellschaften haben. Benedikt ist ein wunderbarer Denker ... kein Weichei wie die meisten deutschen Kardinälen ... wir sind in erster Linie römische katholische Kirche , Die Quellen sind in erste Linie das Römische Reich ... nicht ein rachsüchtige Geist aus der Wüste ... der Gott der Juden und der moslemischen ist nicht der dreiteilige Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist ... sprich Maria...Kirche ist nicht verklemmt, verklemmt ist die moderne Gesellschaft ...
Samstag, 13. April 2019
13.04.2019 - Benedikt
Schäumend vor Wut
Ex-Papst Benedikt XVI. hat mit seinem umstrittenen Schreiben nach Ansicht des deutschen Kardinals Gerhard Ludwig Müller als Einziger etwas Sinnvolles zur Missbrauchsdebatte in der katholischen Kirche beigetragen. „Benedikt hat in seinem Schreiben die Eiterbeule aufgestochen“, sagte Müller am Samstag in Rom.
„Mit seinen 92 Jahren hat Benedikt XVI. einen Text verfasst, der intelligenter ist als alle Beiträge auf dem römischen ,Missbrauchsgipfel‘ und der neunmalklugen Moralexperten bei der Deutschen Bischofskonferenz zusammen.“ ...
Am Donnerstag hatten mehrere Medien einen Aufsatz des emeritierten Papstes veröffentlicht, in dem dieser die „68er-Revolution“ als eine Ursache für den sexuellen Missbrauch von Kindern in der katholischen Kirche anführt.
Mit seinem Schreiben meldete sich der gebürtige Bayer, der am Dienstag seinen 92. Geburtstag feiert, in einer äußerst heiklen Phase für seinen Nachfolger Franziskus zu Wort. Die Kirche steckt wegen des Skandals um sexuellen Missbrauch durch Geistliche in einer tiefen Krise. Papst Franziskus hatte im Februar die Bischöfe der Welt nach Rom eingeladen, um über das Problem zu beraten.
„Man sucht überall nach Schuldigen, umschleicht aber wie die Katze den heißen Brei“, sagte Müller. „Und das ist das falsche materialistische Menschenbild mit der Reduktion der Sexualität auf eine Ware und egoistische Genussmittel.“
... Benedikt habe „einen Coup gelandet“, der die Progressiven und Bergoglio-Anhänger entweder sprachlos oder schäumend vor Wut mache, meint etwa „La Verita“. Benedikts gesammelte „Notizen“ seien geradezu der „Entwurf für eine Enzyklika“, ein „dramatisches Zeugnis mit eindrucksvollen Anklagen“, so Stefano Filippi von „Il Giornale“. (Welt)
Ex-Papst Benedikt XVI. hat mit seinem umstrittenen Schreiben nach Ansicht des deutschen Kardinals Gerhard Ludwig Müller als Einziger etwas Sinnvolles zur Missbrauchsdebatte in der katholischen Kirche beigetragen. „Benedikt hat in seinem Schreiben die Eiterbeule aufgestochen“, sagte Müller am Samstag in Rom.
„Mit seinen 92 Jahren hat Benedikt XVI. einen Text verfasst, der intelligenter ist als alle Beiträge auf dem römischen ,Missbrauchsgipfel‘ und der neunmalklugen Moralexperten bei der Deutschen Bischofskonferenz zusammen.“ ...
Am Donnerstag hatten mehrere Medien einen Aufsatz des emeritierten Papstes veröffentlicht, in dem dieser die „68er-Revolution“ als eine Ursache für den sexuellen Missbrauch von Kindern in der katholischen Kirche anführt.
Mit seinem Schreiben meldete sich der gebürtige Bayer, der am Dienstag seinen 92. Geburtstag feiert, in einer äußerst heiklen Phase für seinen Nachfolger Franziskus zu Wort. Die Kirche steckt wegen des Skandals um sexuellen Missbrauch durch Geistliche in einer tiefen Krise. Papst Franziskus hatte im Februar die Bischöfe der Welt nach Rom eingeladen, um über das Problem zu beraten.
„Man sucht überall nach Schuldigen, umschleicht aber wie die Katze den heißen Brei“, sagte Müller. „Und das ist das falsche materialistische Menschenbild mit der Reduktion der Sexualität auf eine Ware und egoistische Genussmittel.“
... Benedikt habe „einen Coup gelandet“, der die Progressiven und Bergoglio-Anhänger entweder sprachlos oder schäumend vor Wut mache, meint etwa „La Verita“. Benedikts gesammelte „Notizen“ seien geradezu der „Entwurf für eine Enzyklika“, ein „dramatisches Zeugnis mit eindrucksvollen Anklagen“, so Stefano Filippi von „Il Giornale“. (Welt)
Freitag, 12. April 2019
12,04.2019 - Künstler
Künstler sind keine besseren Menschen
... Es sind ja so viele: Nolde ein Hitler-Freund, Günter Grass Mitglied der Waffen-SS, Walter Jens NSDAP-Mitglied, Richard Wagner und Luther Antisemiten, Picasso Sexist – und Brecht hat die Frauen bekanntlich auch ausgebeutet. Vom mutmaßlich pädophilen „King of Pop“ Michael Jackson oder sexuell übergriffigen Hollywoodmogulen, Schauspielern und Dirigenten ganz zu schweigen. Also ab in den Giftschrank mit Luther-Bibel, „Meistersinger“, „Dreigroschenoper“ und „House of Cards“? Und nie mehr tanzen auf „Billie Jean“? ...
Auch die Ästhetik hat ihre Ethik. Aber wie viel Moral verträgt die Kunst? Wieder, wie bei den Diskussionen um gendergerechte Sprache, um Kunst aus kolonialem Kontext, um Klima-Sünder oder ein des Sexismus verdächtigen Gedichts an einer Hochschulfassade sind die Fronten schnell verhärtet. Entweder man wirft den anderen moralinsaure Zensurgelüste vor und umgekehrt Machismo, Rassismus, Geschichtsverklärung.
Künstler sind keine besseren Menschen. Es gibt genauso viele miese, widersprüchliche und großartige Charaktere unter ihnen wie in anderen Berufsgruppen. Mehr noch: Monster können Meisterwerke schaffen, herzensgute Menschen schlechte Maler oder Musiker sein. Wenn es etwas taugt, dann verrät ein Kunstwerk nicht nur etwas über das subjektive Befinden seines Schöpfers, sondern auch über die kollektive Befindlichkeit der Gesellschaft, in der es entstand. Künstlerinnen und Künstler sind Kinder ihrer Zeit. Und doch sind ihre Werke weit mehr als bloß ein Spiegel. Sie führen ein Eigenleben, sie übersteigen die Absichten ihres Schöpfers. Sonst ist es keine Kunst. (Tagesspiegel)
... Es sind ja so viele: Nolde ein Hitler-Freund, Günter Grass Mitglied der Waffen-SS, Walter Jens NSDAP-Mitglied, Richard Wagner und Luther Antisemiten, Picasso Sexist – und Brecht hat die Frauen bekanntlich auch ausgebeutet. Vom mutmaßlich pädophilen „King of Pop“ Michael Jackson oder sexuell übergriffigen Hollywoodmogulen, Schauspielern und Dirigenten ganz zu schweigen. Also ab in den Giftschrank mit Luther-Bibel, „Meistersinger“, „Dreigroschenoper“ und „House of Cards“? Und nie mehr tanzen auf „Billie Jean“? ...
Auch die Ästhetik hat ihre Ethik. Aber wie viel Moral verträgt die Kunst? Wieder, wie bei den Diskussionen um gendergerechte Sprache, um Kunst aus kolonialem Kontext, um Klima-Sünder oder ein des Sexismus verdächtigen Gedichts an einer Hochschulfassade sind die Fronten schnell verhärtet. Entweder man wirft den anderen moralinsaure Zensurgelüste vor und umgekehrt Machismo, Rassismus, Geschichtsverklärung.
Künstler sind keine besseren Menschen. Es gibt genauso viele miese, widersprüchliche und großartige Charaktere unter ihnen wie in anderen Berufsgruppen. Mehr noch: Monster können Meisterwerke schaffen, herzensgute Menschen schlechte Maler oder Musiker sein. Wenn es etwas taugt, dann verrät ein Kunstwerk nicht nur etwas über das subjektive Befinden seines Schöpfers, sondern auch über die kollektive Befindlichkeit der Gesellschaft, in der es entstand. Künstlerinnen und Künstler sind Kinder ihrer Zeit. Und doch sind ihre Werke weit mehr als bloß ein Spiegel. Sie führen ein Eigenleben, sie übersteigen die Absichten ihres Schöpfers. Sonst ist es keine Kunst. (Tagesspiegel)
Donnerstag, 11. April 2019
11.04.2019 - Vielhauer
Linke Lügen (?) – und OB Mergel unterstützt Stalinisten
Der KZ-Häftling Eugen Kogon (neun Jahren, neun Monaten und neun Tagen in verschiedenen KZs) hat in seinem Buch „SS-Staat“ beschrieben, wie sich die Kommunisten bei der Organisation der KZ der SS anboten. In den sozialen Ebenen der KZs standen die Homosexuellen und Juden ganz unten. Diese Stalinisten akzeptierten und schützen nur ihre „Genossen“, andere, wie auch Schwule und Juden, lehnten sie ab. Siehe Kogon - siehe Schumacher.
Der KZ-Häftling Kurt Schumacher, später SPD-Vorsitzender in der Bundesrepublik, lehnte deshalb die Zusammenarbeit mit den Kommunisten/Stalinisten im KZ ab. Auch nach dem Krieg lehnte er die Zusammenarbeit mit Kommunisten ab. Für Schumacher waren die Kommunisten vor und nach dem Krieg nur „rotlackierte Nazis“.
Beim Stalin-Hitler-Pakt 1939 hat sich Walter Vielhauer als inhumaner KPD-Soldat verhalten. Und als die deutschen Kommunisten aus den Gulags von den Sowjets an die Deutschen für deren KZ übergaben wurden, war von Vielhauer und Genossen nichts zu hören. Human – ein Fremdwort für Kommunisten.
Der ehemaliger Bürgermeister, KZ-Häftling und Kommunist Walter Vielhauer war auch nach dem Krieg noch Stalinist und glühender Bewunderer der mörderischen Diktatur DDR – trotz der millionenfachen stalinistischen Verbrechen.
Jetzt soll eine Straße der Stadt Heilbronn seinen Namen tragen.
Weltweit haben die Kommunisten 100 Millionen getötet ... ein Verbrechen, für das auch deutsche Kommunisten verantwortlich sind... vor allem in der diktatorische DDR ... und in der Bundesrepublik wurden Kommunisten als Terroristen und Stasi-IMs gegen die Demokratie eingesetzt...
In der Bundesrepublik haben die Linken die politische Diskussion mit Lügen durchsetzt. Als Konservative oder traditionelle Sozialdemokraten werden als potenzielle Nazis beschimpft. Sozialisten und Kommunisten hingegen sind moralisch einwandfreie Sozialdemokraten, die auf ihrem Weg zur Beglückung der Menschheit bloß ein paar folgenschwere Fehler begangen haben. Pervers - angesichts der tausenden Toten in der Sowjetunion, im Ostblock, in der DDR, in China, etc.
In Heilbronn haben sehr dumme und gewichtige Sozis, welche die Geschichte der Sozialdemokratie einfach vergessen haben oder bewusst verfälschen ...
Walter Vielhauer war Kommunist, Stasi-Mitarbeiter, jedes Jahr Urlaub kostenlos in der DDR, gnadenloser Befürworter des Berliner Mauerbaus 1961, Befürworter der Zusammenarbeit im KZ mit der SS - zum Schutz der „Genossen“, Ablehnung der Schwulen im KZ, laut SPD-Mann Kurt Schumacher(KZ-Häftling): die Kommunisten (auch im KZ) sind nichts mehr als nur „rotlackierte Nazis“ ... war Unterstützer der blutigen Diktatur in der DDR ...war ein Kämpfer gegen die demokratische und kapitalistische Bundesrepublik Deutschland ...
LINKE LÜGE?
Wikimedia über Walter Vielhauer (11.04.2019): "Nach seinem Tod fand sein Name Aufnahme in das Buch der Gerechten in Yad Vashem in Israel." (geschrieben von Kommunisten)
Hanix, Nummer 60, April/Mai 2019, Seite 34, Artikel „Zu leben als ein menschenwürdiges Wesen – In memorium Walter Vielhauer (1909 – 1986)“ : „…dass sein Name nach seinem Tod ‚Im Buch der Gerechten‘ in Yad Vashem aufgenommen wurde, der internationalen Holocuaust-Gedenkstätte in Jerusalem. …“
Stuttgarter Zeitung (11.04.2019): "...Daran änderte auch eine kurze Zeitungsnotiz von 1984 nicht, die meldete, dass sein Name in Holocaust Yad
Vashem aufgenommen werde. Allerdings taucht sein Name dort nicht auf. ..."
Walter Vielhauer … ist hier nicht zu finden https://www.yadvashem.org/…/righteou…/statistics/germany.pdf
Siehe auch: https://www.yadvashem.org/…/righteou…/statistics/germany.pdf
Der KZ-Häftling Eugen Kogon (neun Jahren, neun Monaten und neun Tagen in verschiedenen KZs) hat in seinem Buch „SS-Staat“ beschrieben, wie sich die Kommunisten bei der Organisation der KZ der SS anboten. In den sozialen Ebenen der KZs standen die Homosexuellen und Juden ganz unten. Diese Stalinisten akzeptierten und schützen nur ihre „Genossen“, andere, wie auch Schwule und Juden, lehnten sie ab. Siehe Kogon - siehe Schumacher.
Der KZ-Häftling Kurt Schumacher, später SPD-Vorsitzender in der Bundesrepublik, lehnte deshalb die Zusammenarbeit mit den Kommunisten/Stalinisten im KZ ab. Auch nach dem Krieg lehnte er die Zusammenarbeit mit Kommunisten ab. Für Schumacher waren die Kommunisten vor und nach dem Krieg nur „rotlackierte Nazis“.
Beim Stalin-Hitler-Pakt 1939 hat sich Walter Vielhauer als inhumaner KPD-Soldat verhalten. Und als die deutschen Kommunisten aus den Gulags von den Sowjets an die Deutschen für deren KZ übergaben wurden, war von Vielhauer und Genossen nichts zu hören. Human – ein Fremdwort für Kommunisten.
Der ehemaliger Bürgermeister, KZ-Häftling und Kommunist Walter Vielhauer war auch nach dem Krieg noch Stalinist und glühender Bewunderer der mörderischen Diktatur DDR – trotz der millionenfachen stalinistischen Verbrechen.
Jetzt soll eine Straße der Stadt Heilbronn seinen Namen tragen.
Weltweit haben die Kommunisten 100 Millionen getötet ... ein Verbrechen, für das auch deutsche Kommunisten verantwortlich sind... vor allem in der diktatorische DDR ... und in der Bundesrepublik wurden Kommunisten als Terroristen und Stasi-IMs gegen die Demokratie eingesetzt...
In der Bundesrepublik haben die Linken die politische Diskussion mit Lügen durchsetzt. Als Konservative oder traditionelle Sozialdemokraten werden als potenzielle Nazis beschimpft. Sozialisten und Kommunisten hingegen sind moralisch einwandfreie Sozialdemokraten, die auf ihrem Weg zur Beglückung der Menschheit bloß ein paar folgenschwere Fehler begangen haben. Pervers - angesichts der tausenden Toten in der Sowjetunion, im Ostblock, in der DDR, in China, etc.
In Heilbronn haben sehr dumme und gewichtige Sozis, welche die Geschichte der Sozialdemokratie einfach vergessen haben oder bewusst verfälschen ...
Walter Vielhauer war Kommunist, Stasi-Mitarbeiter, jedes Jahr Urlaub kostenlos in der DDR, gnadenloser Befürworter des Berliner Mauerbaus 1961, Befürworter der Zusammenarbeit im KZ mit der SS - zum Schutz der „Genossen“, Ablehnung der Schwulen im KZ, laut SPD-Mann Kurt Schumacher(KZ-Häftling): die Kommunisten (auch im KZ) sind nichts mehr als nur „rotlackierte Nazis“ ... war Unterstützer der blutigen Diktatur in der DDR ...war ein Kämpfer gegen die demokratische und kapitalistische Bundesrepublik Deutschland ...
LINKE LÜGE?
Wikimedia über Walter Vielhauer (11.04.2019): "Nach seinem Tod fand sein Name Aufnahme in das Buch der Gerechten in Yad Vashem in Israel." (geschrieben von Kommunisten)
Hanix, Nummer 60, April/Mai 2019, Seite 34, Artikel „Zu leben als ein menschenwürdiges Wesen – In memorium Walter Vielhauer (1909 – 1986)“ : „…dass sein Name nach seinem Tod ‚Im Buch der Gerechten‘ in Yad Vashem aufgenommen wurde, der internationalen Holocuaust-Gedenkstätte in Jerusalem. …“
Stuttgarter Zeitung (11.04.2019): "...Daran änderte auch eine kurze Zeitungsnotiz von 1984 nicht, die meldete, dass sein Name in Holocaust Yad
Vashem aufgenommen werde. Allerdings taucht sein Name dort nicht auf. ..."
Walter Vielhauer … ist hier nicht zu finden https://www.yadvashem.org/…/righteou…/statistics/germany.pdf
Siehe auch: https://www.yadvashem.org/…/righteou…/statistics/germany.pdf
Mittwoch, 10. April 2019
10.04.2019 - Moderne
Grüne Kirche
Der Schriftsteller Martin Mosebach vergleicht die öffentlichen Auftritte von Papst Franziskus indirekt mit denen von Stalin und Hitler. In früheren Zeiten sei das päpstliche Auftreten altmodisch und „rührend in seiner Gestrigkeit“ gewesen, sagte Mosebach im Interview der „Herder Korrespondenz“. Aber die „starken Männer der Moderne, ein Stalin, ein Hitler, haben ganz andere Stilmittel gebraucht, um sich ins rechte Licht zu setzen, und so hält es auch der heutige Papst“, betonte der Autor.
Wenn bei großen Papstveranstaltungen, etwa in einem Fußballstadion, heute „Zigtausende auf eine einzelne weiße Gestalt in der Mitte ausgerichtet sind, das ist eine viel totalitärere Sprache als das umständliche, verstaubte Hofzeremoniell von einst“, so Mosebach weiter.
Ein Fünkchen Wahrheit ist schon dran... Allerdings finde ich den jetzigen Papst für eine Katastrophe, weil er alle christlichen Werte bis auf das Kondom verrät. Dabei ist das Thema Kondom das einzige, was in der katholischen Kirche modernisiert werden müsste. Die Predigten in den hiesigen Kirchen sind bessere Wahlveranstaltungen für die Grünen, die bekennende Atheisten sind... (WELT)
Der Schriftsteller Martin Mosebach vergleicht die öffentlichen Auftritte von Papst Franziskus indirekt mit denen von Stalin und Hitler. In früheren Zeiten sei das päpstliche Auftreten altmodisch und „rührend in seiner Gestrigkeit“ gewesen, sagte Mosebach im Interview der „Herder Korrespondenz“. Aber die „starken Männer der Moderne, ein Stalin, ein Hitler, haben ganz andere Stilmittel gebraucht, um sich ins rechte Licht zu setzen, und so hält es auch der heutige Papst“, betonte der Autor.
Wenn bei großen Papstveranstaltungen, etwa in einem Fußballstadion, heute „Zigtausende auf eine einzelne weiße Gestalt in der Mitte ausgerichtet sind, das ist eine viel totalitärere Sprache als das umständliche, verstaubte Hofzeremoniell von einst“, so Mosebach weiter.
Ein Fünkchen Wahrheit ist schon dran... Allerdings finde ich den jetzigen Papst für eine Katastrophe, weil er alle christlichen Werte bis auf das Kondom verrät. Dabei ist das Thema Kondom das einzige, was in der katholischen Kirche modernisiert werden müsste. Die Predigten in den hiesigen Kirchen sind bessere Wahlveranstaltungen für die Grünen, die bekennende Atheisten sind... (WELT)
Dienstag, 9. April 2019
09.04.2019 - Kitschig
Schönheit
Ein Mann - der seine Haare wie ein Dressman trägt, der einen großen Ohrring an seinem linken Ohr baumeln lässt, T-Shirt, Jeans und Schuhe wie ein 17-Jähriger trägt ... aber wenn man genauer hinschaut ist er 58 Jahre alt, aufgedunsen und fetthüftig ... jetzt die Frage: Ist er Balletttänzer, Polizist, Arzt und Friseur? … Richtig … Er spricht über Mode und Schönheit… Und wie - schief, krumm und kitschig! Hören Sie es? Aber sicher ...
Ein Mann - der seine Haare wie ein Dressman trägt, der einen großen Ohrring an seinem linken Ohr baumeln lässt, T-Shirt, Jeans und Schuhe wie ein 17-Jähriger trägt ... aber wenn man genauer hinschaut ist er 58 Jahre alt, aufgedunsen und fetthüftig ... jetzt die Frage: Ist er Balletttänzer, Polizist, Arzt und Friseur? … Richtig … Er spricht über Mode und Schönheit… Und wie - schief, krumm und kitschig! Hören Sie es? Aber sicher ...
Montag, 8. April 2019
08.04.2019- Krudes Denken
Antisemitismus
In Deutschland sollte endlich ehrlich diskutiert ... mehr als 1.000 Jahre Antisemitismus In Deutschland kann man nicht mit süßlichen Worten oder mit Krokodilstränen wegwischen ... Deutschland muss zu seinem kruden Denken über 1000 Jahren stehen - Martin Luther war ein übler Hetzer und Antisemit ... und der protestantische Rat in Heilbronn war fast 500 Jahre bis 1830 war voller Hass und absolut antisemitisch ... das wirkt bis heute im Fühlen und Denken nach ... deshalb soll die Sau an der Kirche in Wittenberg bleiben: „Judensau an der Fassade“ als Erinnerung an den deutschen Antisemitismus.
In Deutschland sollte endlich ehrlich diskutiert ... mehr als 1.000 Jahre Antisemitismus In Deutschland kann man nicht mit süßlichen Worten oder mit Krokodilstränen wegwischen ... Deutschland muss zu seinem kruden Denken über 1000 Jahren stehen - Martin Luther war ein übler Hetzer und Antisemit ... und der protestantische Rat in Heilbronn war fast 500 Jahre bis 1830 war voller Hass und absolut antisemitisch ... das wirkt bis heute im Fühlen und Denken nach ... deshalb soll die Sau an der Kirche in Wittenberg bleiben: „Judensau an der Fassade“ als Erinnerung an den deutschen Antisemitismus.
Sonntag, 7. April 2019
07.04.2019 - Moskau
Fragen über Fragen
Ein deutscher Bundestagsabgeordneter (AfD) steht „unter absoluter Kontrolle“ Moskaus, sagt BILD. Welche Abgeordnete von SPD, CDU, CSU, FDP und von den Linken arbeiten noch für Rußland? Welche Abgeordnete von SPD, CDU, CSU, FDP und AfD stehen unter Kontrolle der USA ... welche stehen unter Kontrolle von China? Welche Abgeordneten arbeiten in Russland, China, USA, GB oder Frankreich für deutsche Geheimdienste?
Ein deutscher Bundestagsabgeordneter (AfD) steht „unter absoluter Kontrolle“ Moskaus, sagt BILD. Welche Abgeordnete von SPD, CDU, CSU, FDP und von den Linken arbeiten noch für Rußland? Welche Abgeordnete von SPD, CDU, CSU, FDP und AfD stehen unter Kontrolle der USA ... welche stehen unter Kontrolle von China? Welche Abgeordneten arbeiten in Russland, China, USA, GB oder Frankreich für deutsche Geheimdienste?
Samstag, 6. April 2019
06.04.2019 - Mode
Sozialismus als Mode
... In seiner historischen Analyse zeigt Niemietz, dass bisher jedes sozialistische Experiment drei Phasen durchlief: In einer ersten Phase sind Intellektuelle weltweit begeistert und preisen das System in höchsten Tönen. Das galt selbst für Massenmörder wie Stalin oder Mao. Als Stalin 1953 starb, schrieb Bertolt Brecht: «Den Unterdrückten von fünf Erdteilen, denen, die sich schon befreit haben, und allen, die für den Weltfrieden kämpfen, muss der Herzschlag gestockt haben, als sie hörten, Stalin ist tot. Er war die Verkörperung ihrer Hoffnung. Aber die geistigen und materiellen Waffen, die er herstellte, sind da, und da ist die Lehre, neue herzustellen.»
Brecht war kein Aussenseiter unter den Intellektuellen. Führende Schriftsteller und Denker priesen inbrünstig den sowjetischen Diktator. Ähnliches galt für Mao Zedong und andere kommunistische Herrscher. ... (NZZ)
... In seiner historischen Analyse zeigt Niemietz, dass bisher jedes sozialistische Experiment drei Phasen durchlief: In einer ersten Phase sind Intellektuelle weltweit begeistert und preisen das System in höchsten Tönen. Das galt selbst für Massenmörder wie Stalin oder Mao. Als Stalin 1953 starb, schrieb Bertolt Brecht: «Den Unterdrückten von fünf Erdteilen, denen, die sich schon befreit haben, und allen, die für den Weltfrieden kämpfen, muss der Herzschlag gestockt haben, als sie hörten, Stalin ist tot. Er war die Verkörperung ihrer Hoffnung. Aber die geistigen und materiellen Waffen, die er herstellte, sind da, und da ist die Lehre, neue herzustellen.»
Brecht war kein Aussenseiter unter den Intellektuellen. Führende Schriftsteller und Denker priesen inbrünstig den sowjetischen Diktator. Ähnliches galt für Mao Zedong und andere kommunistische Herrscher. ... (NZZ)
Freitag, 5. April 2019
05.04.2019 - Punkte
In welchen Punkten hat die SPD und der Gewerkschaftsbund 1933 Hitler als Reichskanzler widersprochen, in welchen Punkten zugestimmt ...das kann man schlicht nachschauen ...
Donnerstag, 4. April 2019
04.04.2019 - Widerstand
Widerstand gegen die Nazis und die DDR-Kommunisten
"Die Deutschen waren ungeheuer denunziationsbereit"
Während der NS-Zeit hätten die meisten Deutschen Adolf Hitler unterstützt, sagt Gedenkstättenleiter Johannes Tuchel. Auch nach dem Krieg wurden Dissidenten jahrzehntelang verunglimpft. Ebenso war es bei der zweiten Diktattur DDR .... Warum waren die Deutschen ungeheuer denunziationsbereit? ... Siehe auch ...Helga Schubert: "Judas Frauen" ...
"Die Deutschen waren ungeheuer denunziationsbereit"
Während der NS-Zeit hätten die meisten Deutschen Adolf Hitler unterstützt, sagt Gedenkstättenleiter Johannes Tuchel. Auch nach dem Krieg wurden Dissidenten jahrzehntelang verunglimpft. Ebenso war es bei der zweiten Diktattur DDR .... Warum waren die Deutschen ungeheuer denunziationsbereit? ... Siehe auch ...Helga Schubert: "Judas Frauen" ...
Mittwoch, 3. April 2019
03.04.2019 - Debatte
In Großbrittanien wird diskutiert ... so lange, bis etwas herauskommt, das ein Vorteil ist für Großbittanien ... das ist immer so ... und hat Tradition ... Demokratie à la Great Britain ... Grandios ...
02.04.2019 - Aussperren
Die Berliner SPD will die Bundeswehr aus Schulen aussperren.
Dabei leisten Jugendoffiziere dort wichtige Arbeit, informieren über Sicherheitslage, Auslandseinsätze und soldatischen Berufsalltag.
Anstatt um Anerkennung für unsere Soldatinnen und Soldaten zu werben, diffamieren die Genossen deren Vorträge als Werbung „für Töten und Sterben“.
Das ist ein perfider Angriff auf alle, die für die Sicherheit dieses Landes – auch der Berliner SPDler – ihr Leben riskieren!
Die Genossen behandeln unsere Bundeswehr damit wie einen Fremdkörper. Doch sie gehört zu Deutschland wie Grundgesetz und Parlament.
Dass die SPD nebenbei Teenagern die Geistesstärke abspricht, „reale Gefahren“ des Soldatenberufs wie Krieg und Tod eigenständig zu erkennen, ist nur eine Frechheit am Rande.
Trotzdem wurde dieser zusammengestümperte Unsinn auf dem Parteitag auch noch mit Zweidrittelmehrheit beschlossen.
Die SPD hatte mit Helmut Schmidt oder Peter Struck einmal legendäre, führungsstarke Verteidigungspolitiker! Das scheint man in Berlin vergessen zu haben! (BILD)
Dabei leisten Jugendoffiziere dort wichtige Arbeit, informieren über Sicherheitslage, Auslandseinsätze und soldatischen Berufsalltag.
Anstatt um Anerkennung für unsere Soldatinnen und Soldaten zu werben, diffamieren die Genossen deren Vorträge als Werbung „für Töten und Sterben“.
Das ist ein perfider Angriff auf alle, die für die Sicherheit dieses Landes – auch der Berliner SPDler – ihr Leben riskieren!
Die Genossen behandeln unsere Bundeswehr damit wie einen Fremdkörper. Doch sie gehört zu Deutschland wie Grundgesetz und Parlament.
Dass die SPD nebenbei Teenagern die Geistesstärke abspricht, „reale Gefahren“ des Soldatenberufs wie Krieg und Tod eigenständig zu erkennen, ist nur eine Frechheit am Rande.
Trotzdem wurde dieser zusammengestümperte Unsinn auf dem Parteitag auch noch mit Zweidrittelmehrheit beschlossen.
Die SPD hatte mit Helmut Schmidt oder Peter Struck einmal legendäre, führungsstarke Verteidigungspolitiker! Das scheint man in Berlin vergessen zu haben! (BILD)
01.04.2019 - Zwille
Ernst Jünger: Die Zwille
ist ein 1973 erschienener Roman von Ernst Jünger. Er spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts und handelt vom Schüler Clamor Ebling, der vom Dorf in eine Schülerpension in Hannover kommt. Er ist den Anforderungen der Schule nicht gewachsen, ein älterer Schüler zwingt ihn zu stehlen und verschiedene Streiche auszuführen, unter anderem mit einer Zwille. Das Spätwerk des Verfassers gehört zu seinen entspannteren, weniger martialischen Arbeiten. Im Roman erscheint eine Reihe typischer Themen Jüngers, wie eine bildhafte, nicht kausale Wahrnehmung, das Verhältnis von Konservatismus und Modernisierung oder die Bedeutung von Waffen. Ungewöhnlich ist der Schauplatz Schule und die Häufung sexueller Themen.
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31.12.2019 - Silvester
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