Neuer US-Präsident?
Wenn ein Labor einen Idealkandidaten zusammenbrauen würde – das ist ein Witz, der schon häufiger gemacht wurde –, käme ziemlich genau Pete Buttigieg dabei heraus. Uramerikanisch, aber weltoffen; religiös, aber nicht auf eine Art, die Atheisten abstößt; progressiv, aber moderat; schwul, aber nicht zu sehr.
Buttigieg bekennt, dass er als junger Mann sehr mit seiner Homosexualität gerungen habe. Er hat damals versucht, sich sexuell für Frauen zu interessieren, ohne Erfolg. Wenn es möglich gewesen wäre, ihn mit einer Pille von seiner Homosexualität zu befreien, er hätte sie geschluckt.
Mittlerweile ist all das für ihn allerdings kein Thema mehr. An die Adresse des evangelikalen amerikanischen Vizepräsidenten Mike Pence gerichtet, sagte Buttigieg neulich: „Wenn Sie, Sir, ein Problem mit dem haben, was ich bin, dann haben Sie kein Problem mit mir, Sir, sondern mit meinem Schöpfer.“
Einer von Buttigiegs Lieblingssätzen lautet: „Es gibt keine ehrliche Politik, die sich um das Wort ‚wieder‘ dreht.“ Eine Anspielung auf Trumps so überaus erfolgreichen Wahlkampfslogan „Make America great again“. In Wahrheit, so Buttigieg, bringe die Geschichte nie etwas zurück. ... (WELT)
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