Sonntag, 31. März 2019

31.03.2019 - Wichtig ...


Gilbert Keith Chesterton: Ketzer, Ein Plädoyer gegen die Gleichgültigkeit, Insel-Verlag

Margarete Buber-Neumann: Als Gefangene bei Stalin und Hitler (1949), Ullstein-Verlag

Colm Tóbín: Porträt des Meisters in mittleren Jahren, Hanser-Verlag

Matthias Matussek: Das katholische Abenteuer, Eine Provokation, DVA-Verlag

Arthur Koestler: Sonnenfinsternis, Elsinor-Verlag

Rainer Zitelmann: Adolf Hitler, Eine politische Biographie. Muster-Schmidt Verlag, Göttingen

Samstag, 30. März 2019

30.03.2019 - Brecht 1953

17. Juni 1953
"Nach dem Aufstand des 17.Juni
Ließ der Sekretär des Schriftstellerverbandes
In der Stalinallee Flugblätter verteilen
Auf denen zu lesen war, daß das Volk
Das Vertrauen der Regierung verscherzt habe
Und es nur durch verdoppelte Arbeit
Zurück erobern könne. Wäre es da
Nicht einfacher, die Regierung
Löste das Volk auf und
Wählte sich ein neues?"
Bertolt Brecht

29.03.2019 - Straßen

Stalinisten in Heilbronn
Der KZ-Häftling Eugen Kogon (neun Jahren, neun Monaten und neun Tagen in verschiedenen KZs) hat in seinem Buch „SS-Staat“ beschrieben, wie sich die Kommunisten bei der Organisation der KZ  der SS anboten. In den sozialen Ebenen der KZs standen die Homosexuellen und Juden ganz unten. Diese Stalinisten akzeptierten und schützen nur ihre „Genossen“, andere, wie auch  Schwule und Juden, lehnten sie ab. Siehe Kogon - siehe Schumacher.
Der KZ-Häftling Kurt Schumacher, später SPD-Vorsitzender in der Bundesrepublik, lehnte deshalb die Zusammenarbeit mit den Kommunisten/Stalinisten im KZ ab. Auch nach dem Krieg lehnte er die Zusammenarbeit mit Kommunisten ab.  Für Schumacher waren die Kommunisten vor und nach dem Krieg nur „rotlackierte Nazis“.
Der ehemaliger Bürgermeister, KZ-Häftling und Kommunist Walter Vielhauer war auch nach dem Krieg noch Stalinist und glühender Bewunderer der mörderischen Diktatur DDR.
Jetzt soll eine Straße der Stadt Heilbronn seinen Namen tragen.
Weltweit haben die Kommunisten 100 Millionen getötet ... ein Verbrechen, für das auch deutsche Kommunisten verantwortlich sind... vor allem in der diktatorische DDR ... und in der Bundesrepublik wurden Kommunisten als Terroristen und Stasi-IMs gegen die Demokratie eingesetzt...
In der Bundesrepublik haben die Linken die politische Diskussion mit Lügen durchsetzt. Als Konservative oder traditionelle Sozialdemokraten  werden als ein potenzielle Nazis  beschimpft. Sozialisten und Kommunisten hingegen sind moralisch einwandfreie Sozialdemokraten, die auf ihrem Weg zur Beglückung der Menschheit bloß ein paar folgenschwere Fehler begangen haben. Pervers - angesichts der tausenden Toten in der Sowjetunion, im Ostblock, in der DDR, in China, etc.
In Heilbronn haben sehr dumme und gewichtige Sozis, welche die Geschichte der Sozialdemokratie einfach vergessen haben oder bewusst verfälschen ...

Donnerstag, 28. März 2019

28.03.2019 - Bert Brecht



Brecht im TV
Wer wissen will, wie Bertolt Brecht wirklich Theatergeschichte schrieb, muss sich Heinrich Breloers Rekonstruktion seines Lebens anschauen. Ein besseres Dokudrama sehen wir so schnell nicht.(FAZ)

Das zweiteilige Doku-Drama (ARD, Mediathek) von Heinrich Breloer ist ein Schlüssel zum Mythos Brecht. Doch das heimliche Zentrum ist Helene Weigel als Ordnungskraft hinter dem Politromantiker, Egomanen und selbsternannten Genie. (NZZ)

Kurz vor seinem Tod, nachdem er in Moskau noch den Stalin–Preis angenommen hatte, arbeitete Brecht an der BE-Premiere seines „Galileo Galilei“. Darin geht es um das Ethos des Forschers Galilei, der unter Androhung der Inquisition sein besseres Wissen widerruft, aber die Wissenschaft heimlich weiter betreibt. Besser mit befleckten Händen dastehen, als mit leeren, ist Brechts Stückbotschaft. In einem der von Breloer eingestreuten Interviews sagt dazu B. K. Tragelehn, der Berliner Regisseur und frühe Assistent am BE: Eigentlich handelte Brechts „Galilei“ von ihm selbst.

Genau dieses Kippspiel zwischen eigener Moral und taktischer Feigheit, zwischen Treue, Ethos und Verrat hätte für Breloer der Anker im Meer der Motive sein können. So werden am Ende nur die Totenmasken Brechts zerschlagen und die einst in Brecht verliebte Schauspielerin Regine Lutz sagt sehr schön: „Er hat mich gekannt, und zwar sehr gut. – Ihn erkennen konnte man nicht.“

„Brecht“, beide Teile bei Arte am 22. und in der ARD am 27. März jeweils um 20 Uhr 15 Uhr. Heinrich Breloers „Brecht. Roman seines Lebens“ ist als Buch bei Kiepenheuer & Witsch erschienen , 528 Seiten, 22,99 Euro.

Mittwoch, 27. März 2019

27.03.2019 - Presse

US-Lügenpresse
Donald Trump (72) jubelt nach der weitgehenden Entlastung durch FBI-Sonderermittler Robert Mueller (76) in der Russland-Causa und in Sachen Justizbehinderung. Bei vielen US-Medien jedoch herrscht Katzenjammer.
Besonders die Kabelnews-Sender CNN und MSNBC aber auch Zeitungen, Webportale und Network-News schürten mit täglichen „Breaking News“-Orgien über die Mueller-Ermittlungen und die „Kremlgate“-Affäre die Hoffnungen vieler Trump-Gegner, der Präsident würde bald in einem Skandalinferno verglühen.

Dienstag, 26. März 2019

26.03.2019 - Hetze

Menschenschinder
Nach dem zweiten Weltkrieg haben die Kommunisten und Sozialisten in Berlin, Paris, London und Rom mit Schaum vor dem Munde gegen diese Bücher gehetzt und mit Attentaten gekämpft ... Arthur Koestler "Sonnenfinsternis", Margarete Buber-Neumann "Von Potsdam nach Moskau - Stationen eines Irrweges" und "Als Gefangene bei Stalin und Hitler: Eine Welt im Dunkel" ...
Die Kommunisten und Sozialisten (alles Genoss(inn)en von Stalin, Ulbricht, Mielke, etc.) haben mit Schaum vor dem Mund gegen diese Bücher gehetzt - auch mit blutigen Attentaten gekämpft ...
Die Kommunisten und Menschschinder haben es fast geschafft ... durch Linken, Antifa, etc.



Montag, 25. März 2019

25.03.2019 - Kriege

Krankheiten
Die Ophthalmia (...), die wenige Jahre zuvor unter den Soldaten auf Napoleons Ägyptenfeldzug Tausende von Opfern forderte, kennen wir als Trachom. Sie wird von Chlamydien verursacht und ist in ärmeren Ländern auch heute noch eine gefürchtete Augenerkrankung. Doch sie verläuft sehr langsam. Wer keine Hilfe bekommt, erblindet erst nach vielen Jahren.
Es mag sein, dass auf der «Rodeur» noch andere Krankheitserreger die Symptome verstärkt haben. Doch der Blick zurück zeigt, dass Krankheiten nichts Statisches sind, sondern sich über lange Zeiträume verändern. Ein anderes Beispiel ist die Syphilis: Bei ihrem ersten Auftreten in Europa im französischen Heer, das um 1495 in Italien Krieg führte, starben zahlreiche Soldaten binnen weniger Wochen. Das droht einem Infizierten heute kaum noch. Die Krankheit würde ihn ohne moderne Antibiotika über Jahre in ein chronisches Stadium bringen.
Man mag spekulieren, ob sich die Erreger oder die Abwehrkraft des menschlichen Körpers verändert haben. Doch es gibt keinen Grund zur Genugtuung, weil wir heute bei einem Besuch in einer Region mit Trachom keine so drastischen Augenprobleme mehr entwickeln wie die Menschen auf der «Rodeur». Was gestern eine Bedrohung war, ist heute vielleicht eher eine Belästigung. Doch umgekehrt hat unser Lebensstil uns Krankheiten beschert, an die 1819 noch niemand gedacht hätte. Krankheiten sind kaum vermeidbare Begleiter auf unserer Reise. Zumindest teilweise können wir aber beim Setzen der Segel – sprich: bei der persönlichen Lebensführung – den Kurs mitbestimmen. ... (NZZ)

Sonntag, 24. März 2019

24.03.2019 - Pranger

Äußerungen
Die Debatte über ein rigides, zunehmend zensorisches Klima an Universitäten der westlichen Welt verschärft sich. Beispiele für Eingriffe in die akademische Freiheit und freie Rede gibt es zuhauf: Kontroverse Gastredner aus dem rechten politischen Spektrum wie Milo Yiannopoulos und Ben Shapiro oder der Sozialwissenschaftler Charles Murray wurden niedergeschrien oder ihre Auftritte ganz verhindert. Professoren landeten am virtuellen Pranger und bekamen einen Internetshitstorm ab, nachdem sie sich mit umstrittenen Äußerungen vorgewagt hatten. In Oxford etwa wurde der Moraltheologe Nigel Biggar heftigst angegriffen für sein Forschungsprojekt zur Ethik des Kolonialismus, in dem er dem britischen Imperialismus auch gute Seiten attestierte. ... (FAZ)

Samstag, 23. März 2019

23.03.2019 - Porno

Verbreitung von Kinderpornografie
Freiburg, Heilbronn ... Berlin ... Hannover ... und jetzt Würzburg ...Bei einer Razzia wegen der Herstellung und Verbreitung von Kinderpornografie hatte die Polizei in Würzburg zwei Tatverdächtige festgenommen. Auch eine Kita wurde durchsucht – nach BILD-Informationen soll es sich bei den festgenommenen Personen um den stellvertretenden Kitaleiter Markus H. (36) und seinen Lebensgefährten, den Kindertherapeuten Oliver H. (39) gehandelt haben.
Nur gegen Oliver H. habe sich der Tatverdacht weiter erhärtet, sagte Oberstaatsanwalt Christian Schorr von der Zentralstelle Cybercrime Bayern bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg am Donnerstag.
Oliver H. arbeitet wohl als Kindertherapeut, betreibt eine Praxis für Logopädie und Psychomotoriktherapie in Würzburg. (BILD)

Freitag, 22. März 2019

22.03.2019 - Staatsgläubig

Erkundung eines seltsames Landes
Das neue Deutschland ist staatsgläubig, hypersozial und ökogläubig
Ein Deutsch sprechender Fremder in einem fernen Land hat sich mit der politischen oder wirtschaftlichen Lage der Bundesrepublik noch nie beschäftigt. Doch nach konzentriertem digitalem Medienkonsum ist er überzeugt, Deutschland verstanden zu haben. 
Sein Deutschland-Bild in sieben Kapiteln. ... (TICHY)

21.03.2019 - Obszöner Jubel

Alberner Jubel
"Obszöner Jubel Ronaldos Pimmel - Pose kostet 20.000 Euro
Er ahmte als Retourkutsche eine Pose von Atlético-Trainer Simeone nach - und bekam nun dieselbe Strafe aufgebrummt: Cristiano Ronaldo muss 20.000 Euro für seinen albernen Jubel zahlen. ..." (DER SPIEGEL)
Welch ein Schwachsinn ....wir leben doch nicht in viktorianischen Zeiten ... eine Zeit, in der Schwule ins Zuchthaus gesperrt wurden ... siehe: Oscar Wilde ...

Mittwoch, 20. März 2019

20.03.2019 - SPIEGEL-Skandal

Ullrich Fichtner bekommt keinen Chefposten 
„Spiegel“ zieht Konsequenzen aus Relotius-Skandal 

Der Skandal um gefälschte Reportagen des früheren „Spiegel“-Redakteurs Claas Relotius hat personelle Konsequenzen: Ullrich Fichtner wird nicht wie geplant in die Chefredaktion einziehen, wie das Magazin am Mittwoch in Hamburg mitteilte.

Außerdem: Matthias Geyer wird nicht die vorgesehene neue Leitungsfunktion als Blattmacher antreten und außerdem die Leitung des Ressorts Gesellschaft auf eigenen Wunsch abgeben. Die Entscheidungen seien im Einvernehmen mit der Chefredaktion gefallen. Die beiden Redakteure übernehmen andere Aufgaben beim „Spiegel“.
Fichtner war Förderer von Fälscher Relotius

Relotius hatte überwiegend für das Gesellschaftsressort geschrieben. Fichtner stand von 2013 bis 2014 an der Spitze des Ressorts und galt als Förderer von Relotius. Ihre neuen Ämter sollten Fichtner und Geyer eigentlich zum Start der neuen Redaktionsstruktur im Januar antreten. Der Vorsitzende der Chefredaktion, Steffen Klusmann, hatte Ende Dezember jedoch angekündigt, dass bis zum Abschluss interner Untersuchungen die neuen Verträge auf Eis liegen.

„Die Untersuchung der Kommission, die sich mit der Aufarbeitung des Falls Relotius beschäftigt, hat ergeben, dass Ullrich Fichtner und Matthias Geyer keine persönliche Schuld an den Betrugsfällen trifft“, erklärte Klusmann nun. „Gleichwohl übernehmen sie Verantwortung, um den hohen Maßstäben gerecht zu werden, die wir auch an andere anlegen.“ Jegliche Zweifel an der Integrität des „Spiegels“ müssten ausgeräumt werden.

Fichtner wird den Angaben zufolge „Reporter mit besonderen Aufgaben“, er soll direkt an die Chefredaktion angebunden sein. In dieser Funktion soll er Titelgeschichten konzipieren und verfassen und „große Projekte vorantreiben“. Geyer arbeitet künftig als Redakteur für besondere Aufgaben, er ist ebenfalls direkt der Chefredaktion unterstellt. Im Auftrag von Blattmachern und Chefredaktion soll er sich insbesondere um die Textqualität kümmern.

Über die Neubesetzung der vakanten Positionen werde in den kommenden Wochen entschieden, kündigte der „Spiegel“ an. Das Gesellschaftsressort werde bis auf weiteres von der stellvertretenden Leiterin Özlem Gezer geführt.

Der Relotius-Skandal
Relotius hatte im Dezember massive Fälschungen zugegeben und das Haus verlassen. Der mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Journalist bestätigte anschließend über seinen Anwalt öffentlich, dass er „über mehrere Jahre hinweg vielfach Fakten falsch dargestellt, verfälscht und hinzuerfunden hat“.

Mindestens 15 von 28 Artikeln, die der „Spiegel nach Bekanntwerden der Fälschungen selbst überprüft hatte, waren massiv gefälscht oder manipuliert. Viele der Fälschungen und Fehler seien demnach „leicht erkennbar“ gewesen.
Auch andere Redaktionen, für die Relotius als freier Journalist gearbeitet hatte, haben inzwischen manipulierte Texte entdeckt. (BILD)

31.12.2019 - Silvester

Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern Von Hans Christian Andersen Es war ganz grausam kalt; es schneite und es begann d...