Dienstag, 31. Dezember 2019

31.12.2019 - Silvester


Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern

Von Hans Christian Andersen

Es war ganz grausam kalt; es schneite und es begann dunkler Abend zu werden; es war auch der letzte Abend im Jahre, Silvesterabend. In dieser Kälte und in diesem Dunkel ging auf der Straße ein kleines, armes Mädchen mit bloßem Kopf und nackten Füßen. Ja, sie hatte ja freilich Pantoffeln angehabt, als sie von zu Hause wegging, aber was konnte das helfen! Es waren sehr große Pantoffeln, ihre Mutter hatte sie zuletzt benützt, so groß waren sie, und die verlor die Kleine, als sie über die Straße eilte, weil zwei Wagen so schrecklich schnell vorbeifuhren. Der eine Pantoffel war nicht zu finden, und mit dem andern lief ein Junge davon; er sagte, daß er ihn als Wiege benützen könne, wenn er selbst Kinder bekomme.

Da ging nun das kleine Mädchen auf den kleinen, nackten Füßen, die rot und blau vor Kälte waren; in einer alten Schürze trug sie eine Menge Schwefelhölzer, und mit einem Bund in der Hand ging sie dahin. Keiner hatte ihr während des ganzen Tages etwas abgekauft, keiner ihr einen kleinen Schilling gegeben; hungrig und verfroren ging sie dahin und sah so verschüchtert aus, das arme kleine Wurm! Die Schneeflocken fielen in ihre langen, blonden Haare, die sich so schön um den Nacken lockten; - aber an die Pracht dachte sie freilich nicht. Aus allen Fenstern leuchteten Lichte, und dann roch es da in der Straße so herrlich nach Gänsebraten; es war ja Neujahrsabend, - ja, daran dachte sie.

Hinten in einer Ecke zwischen zwei Häusern, das eine sprang ein wenig mehr in die Straße vor als das andere, da setzte sie sich hin und kauerte sich zusammen. Die kleinen Beine hatte sie hinaufgezogen unter sich, aber sie fror noch mehr und heimgehen durfte sie nicht, sie hatte ja keine Schwefelhölzer verkauft, keinen einzigen Schilling bekommen, ihr Vater würde sie schlagen. Und kalt war es auch daheim, sie hatten nur grade das Dach über sich, und da pfiff der Wind herein, obschon Stroh und Lumpen in die größten Spalten gestopft waren. 

Ihre kleinen Hände waren beinahe ganz tot vor Kälte. Ach, ein kleines Schwefelholz konnte gut tun! Hätte sie nur gewagt, eines aus dem Bund zu ziehen, es an der Wand anzustreichen und die Finger daran zu wärmen! Sie zog eines heraus. "Ritsch!" wie das sprühte, wie es brannte! Es war eine warme klare Flamme wie eine kleine Kerze, als sie die Hand darum hielt; es war ein wunderbares Licht! Dem kleinen Mädchen schien es, als säße sie vor einem großen Eisenofen mit blanken Messingkugeln und Messingtrommel; das Feuer brannte so herrlich, wärmte so gut; nein, was war das! - Die Kleine streckte schon die Füße aus, um auch diese zu wärmen, - da erlosch die Flamme. Der Ofen verschwand, sie saß mit einem kleinen Stumpf eines abgebrannten Schwefelholzes in der Hand.

Ein neues wurde angesteckt, es brannte, es leuchtete, und wie der Schein auf die Mauer fiel, wurde sie durchsichtig wie ein Schleier; sie sah ganz bis in die Stube hinein, wo der Tisch mit einem schimmernden weißen Tuch gedeckt stand mit seinem Porzellan, und herrlich dampfte die gebratene Gans, die mit Pflaumen und Äpfeln gefüllt war; und was noch prächtiger war, die Gans sprang von der Schüssel, wackelte über den Boden mit Gabel und Messer im Rücken, ganz hin zu dem armen Mädchen kam sie; da erlosch das Schwefelholz, und es war nur die dicke, kalte Mauer zu sehen.

Sie zündete ein neues an. Da saß sie unter dem herrlichsten Weihnachtsbaum, der war noch größer und noch mehr geputzt als der, den sie am letzten Weihnachtsabend durch die Glastüre bei dem reichen Kaufmann gesehen hatte. Tausend Lichte brannten an den grünen Zweigen, und bunte Bilder wie die, die die Ladenfenster schmückten, sahen auf sie herab. Die Kleine streckte beide Hände hoch, - da erlosch das Schwefelholz. Die vielen Weihnachtslichter stiegen höher und höher, sie sah, es waren nur die klaren Sterne, einer von ihnen fiel und bildete einen langen Feuerstreifen am Himmel.

"Nun stirbt da jemand!" sagte die Kleine, denn die alte Großmutter, die die Einzige war, die gut zu ihr gewesen, aber jetzt tot war, hatte gesagt: Wenn ein Stern fällt, steigt eine Seele empor zu Gott!
Sie strich wieder ein Schwefelholz an die Mauer, es leuchtete im Umkreis, und in dem Glanz stand die alte Großmutter, so hell, so leuchtend, so mild und gesegnet.

"Großmutter!" rief die Kleine, "oh, nimm mich mit! Ich weiß, du bist fort, wenn das Schwefelholz ausgeht, fort, wie der warme Ofen, der herrliche Gänsebraten und der große, prachtvolle Weihnachtsbaum!" - Und sie strich in Eile den ganzen Rest Schwefelhölzer an, die im Bund waren, sie wollte die Großmutter recht festhalten; und die Schwefelhölzer leuchteten mit einem solchen Glanz, daß es heller war als am lichten Tag. Großmutter war früher niemals so schön gewesen, so groß; sie hob das kleine Mädchen auf ihren Arm, und sie flogen in Glanz und Freude so hoch, so hoch! Und da war keine Kälte, kein Hunger, keine Angst - sie waren bei Gott!

Aber in der Ecke beim Hause saß in der kalten Morgenstunde das kleine Mädchen mit roten Wangen, mit einem Lächeln um den Mund - tot, erfroren am letzten Abend des alten Jahres. Der Neujahrsmorgen ging auf über der kleinen Leiche, die mit Schwefelhölzern dasaß, von denen ein Bund fast abgebrannt war. Sie hat sich wärmen wollen, sagte man; niemand wußte, was sie Schönes gesehen, in welchem Glanz sie mit der alten Großmutter zur Neujahrsfreude eingegangen war!

Quelle: Märchen von Hans Christian Andersen, Berlin 1910

30.12.2019 - Lächeln


Worüber das Christkind lächeln musste

Von Karl Heinrich Waggerl
  
Als Josef mit Maria von Nazareth her unterwegs war, um in Bethlehem anzugeben, dass er von David abstamme - was die Obrigkeit so gut wie unsereins  hätte wissen können, weil es ja längst geschrieben  stand -, um jene Zeit also kam der Engel Gabriel, heimlich noch einmal vom Himmel herab, um im Stalle nach dem Rechten zu sehen.  

 Es war ja sogar für einen Erzengel in seiner Erleuchtung  schwer zu begreifen, warum es nun der  allererbärmlichste Stall sein musste, in dem der  Herr zur Welt kommen sollte, und seine Wiege  nichts weiter als eine Futterkrippe. Aber Gabriel wollte wenigstens noch den Winden gebieten, dass sie nicht so grob durch die Ritzen pfiffen, und die Wolken am Himmel sollten nicht gleich wieder in Rührung zerfließen und das Kind mit ihren Tränen überschütten, und was das Licht in der Laterne  betraf, so musste man ihm noch einmal einschärfen, nur bescheiden zu leuchten und nicht etwa zu  blenden und zu glänzen wie der Weihnachtsstern.  

 Der Erzengel stöberte auch alles kleine Getier  aus dem Stall, die Ameisen und Spinnen und Mäuse,  es war nicht auszudenken, was geschehen konnte, wenn sich die Mutter Maria vielleicht vorzeitig  über eine Maus entsetzte! Nur Esel und Ochs durften bleiben. Der Esel, weil man ihn später ohnehin für die Flucht nach Ägypten brauchte, und der Ochs, weil er so riesengroß und so faul  war, dass ihn alle Heerscharen des Himmels nicht  hätten von der Stelle bringen können. 

Zuletzt verteilte Gabriel noch eine Schar Engelchen  im Stall herum auf den Dachsparren, es waren solche von der kleinen Art, die  fast nur aus Kopf und Flügeln bestehen. Sie sollten ja auch bloß still sitzen  und Acht haben und sogleich  Bescheid geben, wenn dem Kinde  in seiner nackten Armut etwas Böses  drohte. Noch ein Blick in die  Runde, dann hob der Mächtige seine  Schwingen und rauschte davon.    

Gut so. Aber nicht ganz gut, denn es saß noch ein Floh auf dem Boden der Krippe in der Streu und schlief. Dieses winzige Scheusal war dem Engel  Gabriel entgangen, versteht sich, wann hatte auch ein Erzengel je mit Flöhen zu tun!  
Als nun das Wunder geschehen war, und das  Kind lag leibhaftig auf dem Stroh, so voller Liebreiz und so rührend arm, da hielten es die Engel unterm Dach nicht mehr aus vor Entzücken, sie umschwirrten die Krippe wie ein Flug Tauben. 

Etliche fächelten dem Knaben balsamierte Düfte zu, und die anderen zupften und zogen das Stroh zurecht, damit ihn ja kein Hälmchen drücken oder zwicken möchte. Bei diesem Geraschel erwachte aber der Floh in der Streu. 
 Es wurde ihm gleich himmelangst, weil er dachte,  es sei jemand hinter ihm her, wie gewöhnlich. Er fuhr in der Krippe herum und versuchte alle seine Künste, und schließlich, in der äußersten Not, schlüpfte er dem göttlichen Kinde ins Ohr. 

 "Vergib mir!", flüsterte der Floh atemlos, "aber ich kann nicht anders, sie bringen mich um, wenn sie mich erwischen. Ich verschwinde gleich wieder, göttliche Gnaden, lass mich nur sehen, wie!" Er äugte also umher und hatte auch gleich einen Plan. "Höre zu", sagte er, "wenn ich alle Kraft zusammennehme  und wenn du still hältst, dann  könnte ich vielleicht die Glatze des heiligen Josef  erreichen, und von dort weg kriege ich das Fensterkreuz  und die Tür" ...  

 "Spring nur", sagte das Jesuskind unhörbar, "ich halte still!" Und da sprang der Floh. Aber es ließ sich nicht vermeiden, dass er das  Kind ein wenig kitzelte, als er sich zurechtrückte und die Beine unter den  Bauch zog.

 In diesem Augenblick rüttelte die Mutter Gottes ihren Gemahl aus dem Schlaf. "Ach, sieh doch!" sagte Maria selig, "er lächelt schon!"  

Sonntag, 29. Dezember 2019

29.12.2019 - Grüner Terror

WDR-Kinderchor
 
Der Gesamtleiter des WDR-Kinderchors hat sich bei allen entschuldigt, „die sich trotz der Einordnung als Satire von uns persönlich angegriffen fühlen“. Den Kindern sei erklärt worden, dass mit Überspitzung und Humor der Generationenkonflikt aufs Korn genommen werden sollte.
 
Die Leitung des WDR-Kinderchors, der in einem umstrittenen Satirelied eine Oma als „Umweltsau“ besang, hat den Vorwurf zurückgewiesen, die Kinder seien instrumentalisiert worden. „Ich möchte mich als beteiligter Musiker bei allen entschuldigen, die sich trotz der Einordnung als Satire von uns persönlich angegriffen fühlen“, hieß es am Sonntag in einer Stellungnahme...

Hier einige Textauszüge dieses WDR-Liedes :

„Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad. Das sind tausend Liter Super jeden Monat. Meine Oma ist ‘ne alte Umweltsau“,

Weiter heißt es:

„Meine Oma fährt mit ´nem SUV beim Arzt vor, überfährt dabei zwei Opis mit Rollator.“

Zum Fleischkonsum sangen dann die Kinder:
„Meine Oma brät sich jeden Tag ein Kotelett, ein Kotelett, ein Kotelett. Weil Discounterfleisch so gut wie gar nix kostet. Meine Oma ist ‘ne alte Umweltsau.“

Danach sprachen sie noch das Reiseverhalten an:

„Meine Oma fliegt nicht mehr, sie ist geläutert, geläutert, geläutert. Stattdessen macht sie jetzt zehnmal im Jahr ‘ne Kreuzfahrt. Meine Oma ist doch keine Umweltsau.“

Samstag, 28. Dezember 2019

28.12.2019 - Verbieten

Verbieten ist der Grünen Lust 
Es ist gerade wenige Wochen her, dass die Bundesdelegiertenkonferenz (Synonym für Parteitag) der Grünen beschlossen hat, „Fleisch und andere tierische Lebensmittel“ durch einen „Aufpreis für Treibhausgase“ zu verteuern.
„Zu den Sektoren, die bislang nicht durch den europäischen Emissionshandel erfasst werden, gehört auch die Landwirtschaft. Wir führen die Bepreisung von Klimagasen daher auch für landwirtschaftliche Produkte ein, angefangen mit tierischen Lebensmitteln.“ Dazu Robert Habeck, der charismatische Co-Vorsitzende der Grünen: „Auch die Landwirtschaft muss ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Deshalb sollte sie auch in die Bepreisung von Klimagasen miteinbezogen werden.“ Dass dieser Beschluss überhaupt bekannt wurde, verdanken wir ausgerechnet der taz.
 

Nun kommt die nicht minder charismatische Co-Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion, Katrin Göring-Eckardt, mit einer neuen Idee um die Ecke. Sie will, dass Post- und Paketdienste „bei schlechter Leistung“ bestraft werden.
 

„Wenn immer mehr Pakete nicht ankommen oder Sendungen mit großen Verspätungen zugestellt werden, muss das Konsequenzen für die Paketdienste haben.“
 

Wie wäre es mit der AWO oder dem ASB?
 

Das ist eine ausgesprochene gute Idee, mit deren Umsetzung man am besten im Bundestag anfangen sollte, bei Windbeuteln wie Gysi und Gabriel, die Sitzungen schwänzen, um an einer privaten Hochschule für schnell verdiente 3.500 Euro einen Vortrag zu halten oder einen „Lehrauftrag“ an einer 6.000 Kilometer entfernten Uni wahrzunehmen. Als ob es nicht tausende von unbesetzten Stellen geben würde, die sie fußläufig erreichen und mit ihrer Arbeit als Abgeordnete synchronisieren könnten. Zum Beispiel bei der AWO oder dem ASB.
 

Der Vorschlag von KGE weist aber noch in eine andere Richtung. Die Grünen sind und bleiben eine Verbotspartei, wenn man von dem inzwischen überwundenen Engagement, „Sex mit Kindern“ politisch durchzusetzen und zu entkriminalisieren, einmal absieht.
 

Und so wie sie noch in den 80er Jahren ihre Fleischeslust auf dem Rücken von Kindern ausleben wollten, vorausgesetzt dass „keine Gewalt im Spiel ist“, wollen sie nun der Lust am tierischen Fleisch auf den Leib rücken. Konsequent ist das nicht, aber wer von den Grünen Konsequemz erwartet, der glaubt auch, dass man mit dem ÖPNV überall hinkommt, schnell, bequem, sicher und kostenlos.

Freitag, 27. Dezember 2019

27.12.2019 - Schweiz

Linker Terror
Im schweizerischen Basel griffen Linksextreme einen Gottesdienst an, und zwar zur Verteidigung des Islam. Der deutsche Staatsfunk nennt die Angreifer beschönigend »Aktivisten«, doch er berichtet immerhin von der Strafanzeige gegen die Angreifer, wonach sie »Gottesdienstbesucher, darunter viele Kinder, in Angst und Schrecken versetzt« haben (deutschlandfunk.de, 25.12.2019). Die linken Angreifer gaben als Motivation an, dass die Pfarrerin bei einem politischen Blog mitgewirkt habe, den sie ablehnen. Der Versuch, politische Ziele durch das Verbreiten von Angst zu erreichen, nennt man Terror (manche sagen: außer man sympathisiert ein wenig mit den Tätern …). Die Angelegenheit wird vergessen werden, denn die Angreifer sind Linke und geben sich als Verteidiger des Islam. Nehmen wir für eine Sekunde an, eine Gruppe von Islamkritikern hätte die Gebete in einer Moschee gestört und die Betenden »in Angst und Schrecken versetzt«. Der Aufschrei würde Monate dauern, der »Kampf gegen Rechts« würde europaweit verdreifacht, so aber … (Tichy)

Donnerstag, 26. Dezember 2019

26.12.2019 - Himmelspforte

Paradies für Hitler, Stalin und Mao
 

Die Tatsache, dass für mich Lebewesen wie Hitler, Stalin, Mao und Co. nichts Menschliches mehr haben, mag meine Privatansicht sein. Sie hat weder diesen Gott noch dessen Sprachrohr in Rom zu interessieren.
 

Die Tatsache jedoch, dass Franziskus hier in der Konsequenz jedem noch so psychopathischen Gewaltverbrecher Generalabsolution erteilt, halte ich dennoch für mehr als bedenklich. Denn des Argentiniers Satz besagt: Egal, was Du in Deinem Leben tust und getan hast; egal, wie viele Verbrechen Du begangen hast; egal, wie viele Menschen Du um ihr Leben und um ihre Zukunft gebracht hast – Gott liebt Dich bedingungslos. Und wen Gott liebt, den wird er an der Pforte zum Paradies nicht abweisen.
 

Da stellt sich die Frage, ob nicht das christliche Gebot der Nächstenliebe völlig unsinnig ist? Wozu abgeben, wozu anderen helfen, wozu etwas tun, was gemeinhin als „Gutes“ bezeichnet wird? Wenn es am Ende ohnehin keine Rolle spielt, dann kann Homo sapiens seine niederen Triebe ungehindert ausleben. Reue? Welch‘ ein Unsinn! Wenn der Weg ohnehin ins Paradies führt, ist sie gänzlich überflüssig.
 

Erstaunlich, dass selbst hohe Kirchenfürsten die Schriften, die das Fundament dessen, was sie ihren Glauben nennen, nicht gelesen haben. Sozialdemokrat, Gutmensch und oberster Evangele der Republik, der mit dem naiven Dauergrinsen versehene Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, hat wieder einmal die Dauermär rotgrüner Homophiler (im Sinne der Soziologie – nicht der Sex- und Genderideologie) und Befürworter der organisierten, illegalen Einreise verbreitet, wonach Jesus selbst aus einer Flüchtlingsfamilie stamme. (Tichy)

Mittwoch, 25. Dezember 2019

25.12.2019 - Dagegen ...


Heiligabend in Bad Wimpfen im Tal...

Sankt Peter ist schön, kalt und die Bänken sind eine Qual ... und die Christmette nicht sonderlich feierlich ... und die Predigt eine Zumutung ... zu leise und mehr eine theologische Vorlesung ... ich verstehe, dass immer weniger Leute zur Christmette pilgern  ... schade eigentlich.

Im Deutschordensmünster in Heilbronn waren einige Bänke nahezu leer ... vor einigen Jahren waren die Christmette so voll, dass 100 Leute stehen mussten ... verständlich auch bei diesem Dritte-Welt-Landpfarrer, der als Franziskus in Rom als Papst die Kirche regiert. Als Monarch quasi. Das passt nicht ins unsere Welt.

Komisch, dieser Papst ist einmal mal für Schwule, dann weniger stark ... erst ist er für verheiratete Priester, dann wieder ist er doch für einen strengen Zölibat ... dann für Frauen als Diakon, dann wieder nicht ... dann ist Jesus bei ihm einmal Gottes Sohn, dann wieder nur Mensch ... etc. ...

Ich habe dagegen meine schöne Lektüre ... ich lese eine wunderbare und kluge Biografie (700 Seiten)  über Ernst Jünger, den grandiosen deutschen Schriftsteller aus Wilfingen / Oberschwaben.

31.12.2019 - Silvester

Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern Von Hans Christian Andersen Es war ganz grausam kalt; es schneite und es begann d...