Donnerstag, 26. Dezember 2019

26.12.2019 - Himmelspforte

Paradies für Hitler, Stalin und Mao
 

Die Tatsache, dass für mich Lebewesen wie Hitler, Stalin, Mao und Co. nichts Menschliches mehr haben, mag meine Privatansicht sein. Sie hat weder diesen Gott noch dessen Sprachrohr in Rom zu interessieren.
 

Die Tatsache jedoch, dass Franziskus hier in der Konsequenz jedem noch so psychopathischen Gewaltverbrecher Generalabsolution erteilt, halte ich dennoch für mehr als bedenklich. Denn des Argentiniers Satz besagt: Egal, was Du in Deinem Leben tust und getan hast; egal, wie viele Verbrechen Du begangen hast; egal, wie viele Menschen Du um ihr Leben und um ihre Zukunft gebracht hast – Gott liebt Dich bedingungslos. Und wen Gott liebt, den wird er an der Pforte zum Paradies nicht abweisen.
 

Da stellt sich die Frage, ob nicht das christliche Gebot der Nächstenliebe völlig unsinnig ist? Wozu abgeben, wozu anderen helfen, wozu etwas tun, was gemeinhin als „Gutes“ bezeichnet wird? Wenn es am Ende ohnehin keine Rolle spielt, dann kann Homo sapiens seine niederen Triebe ungehindert ausleben. Reue? Welch‘ ein Unsinn! Wenn der Weg ohnehin ins Paradies führt, ist sie gänzlich überflüssig.
 

Erstaunlich, dass selbst hohe Kirchenfürsten die Schriften, die das Fundament dessen, was sie ihren Glauben nennen, nicht gelesen haben. Sozialdemokrat, Gutmensch und oberster Evangele der Republik, der mit dem naiven Dauergrinsen versehene Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, hat wieder einmal die Dauermär rotgrüner Homophiler (im Sinne der Soziologie – nicht der Sex- und Genderideologie) und Befürworter der organisierten, illegalen Einreise verbreitet, wonach Jesus selbst aus einer Flüchtlingsfamilie stamme. (Tichy)

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