Dienstag, 24. Dezember 2019

24.12.2019 - Nein, nein, nein

Das Fest der Liebe und der Hiebe
 

Der englische Schriftsteller Charles Dickens im 19. Jahrhundert beschreibt in seiner weltweit bekannten und beliebten „Weihnachtsgeschichte“ eines Geizhals ... die Geschichte um den Geizkragen  Ebenezer Scrooge ... für diesen erfolgreichen Kaufmann hat Weihnachten nichts mit der Geburt Christus zu tun ... Scrooge hält das Fest für ein Hochamt für geldgierige Händler ... und deshalb hält Scrooge Weihnachten für geld- und zeitverschwendenden Humbug. 

Wie Recht er doch hat - wenn man Weihnachten im Jahr 2019 anschaut.
Weihnachtsmärkte, die ich in den letzten Wochen angeschaut hatte, haben nichts, ja eigentlich überhaupt nichts mit der Geburt Christi zu tun ...
 

Dieses seltsame Fest und die bunten Weihnachtsmärkte haben mehr mit Fasching, Zirkus und vielen Clowns zu tun, nichts aber mit der christlichen Religion.
 

Eben nur: purer Hedonismus.
 

Der Coca-Cola-Mann in seinem roten Wams und einem dicken Bauch (als sei er schwanger) und mit riesigen und weißen Bart auf seinem Schlitten - das hat mehr mit den Figuren aus der Religion der Germanen zu tun, kaum etwas mit der christlichen Religion.
 

Nein, nein und nochmals nein ...
 

Grauenvoll und schlimm ist, dass die geldgierigen Kirchen fröhlich mit diesem Heiden-Trubel des gierigen Kapitalismus mitmachen ...
 

Für mich ist Weihnachten vier Sonntagen Advent, eine Krippe und Christmette an Heiligabend - wunderschöne Musik, wie zum Beispiel Johann Sebastian Bachs "Weihnachtsoratorium"...
 

Aber ... Der größte Trubel ist vorbei ... Gottseidank ... Weihnachten hat begonnen, das Fest der Liebe und der Hiebe, das Fest des Fressens und des alkoholisiertem Geschrei und Lallen ...
 

Ich liebe Weihnachten, weil es das Fest der wunderbaren und jahrhundertalten Traditionen ist, dass diese Traditionen bewahrt und immer wieder neu belebt.

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