Kommunist als Mörder
Während der Gewaltherrschaft zwischen 1975 und 1979 kamen in Kambodscha schätzungsweise 1,7 Millionen Menschen ums Leben. Nuon Chea und anderen Vertretern jenes Regimes wurde dafür eine direkte Verantwortung zugesprochen. So soll Nuon Chea kurz nach dem Einmarsch der vietnamesischen Truppen, der im Januar 1979 zum Sturz des Regimes führte, die Ermordung aller Häftlinge im berüchtigten Tuol-Sleng-Gefängnis angeordnet haben.
Nuon Chea war neben Khieu Samphan, dem inzwischen 88-jährigen einstigen Staatschef, der einzige Überlebende aus der engeren Führungsriege der Roten Khmer. Saloth Sar, der maoistisch inspirierte Diktator, besser bekannt unter dem «nom de guerre» Pol Pot, wurde 1998 von früheren Gefolgsleuten im Dschungel verurteilt und umgebracht. Ieng Sary, der frühere Aussenminister, und Ieng Thirith, die Schwägerin von Pol Pot, die ursprünglich vom Sondergericht angeklagt wurden, sind während der Verfahren gestorben. (NZZ)
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