Junger Priester spricht Klartext (bei YouTube) ... und dazu ...
Eine wahre Geschichte
Als Henk Heithuis 1958 mit Anfang zwanzig starb, hatte er so viel gelitten, dass es für mehrere Leben reicht. Über Jahre von katholischen Geistlichen gequält und sexuell missbraucht, entließ die Kirche ihn erst in die Freiheit, nachdem sie ihn durch Kastration für den kurzen Rest seines Lebens gezeichnet hatte. Kurz nachdem er die Geistlichen beschuldigt, wird Heithuis in die psychiatrische katholische Anstalt "Haus Padua" in Brabant und danach in das St. Joseph Krankenhaus im niederländischen Veghel eingewiesen. Dort wird er laut Gerichtsunterlagen wegen seines "homosexuellen Verhaltens" kastriert, Für Henk Heithuis hat die Operation verheerende Folgen. Mit der Volljährigkeit wird er als körperlich und seelisch Verstümmelter entlassen "Er war sehr krank und hat meinem Bruder erzählt, er sei kastriert worden", sagt Cornelius Rogge, 79, SPIEGEL ONLINE. "Henk sah schrecklich aus. Sein Wasser- und Hormonhaushalt waren durch die Kastration durcheinander." Erst durch eine Hormontherapie habe sich Heithuis' Zustand gebessert. Wenig später, am 25. Oktober 1958 stirbt er bei einem Autounfall.
Mittwoch, 15. Mai 2019
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