Freitag, 3. Mai 2019

03.05.2019 - Häßlich

Schöne Sozi-Traditionen
Joseph Roth (jüdischer Katholik, Österreicher, Schriftsteller, Journalist) - über den "Sozialistenkongress" in Marseille 1925:
 

 "Morgen beginnt hier der Sozialistenkongreß ... Mit Schillerkragen! Mit Aktentaschen! Mit Regenschirmen! Mit dicken Frauen auf Plattfüßen! Sie gehn ohne Hüte! Sie schwitzen. Sie stinken. Sie trinken Bier. Sie reden lauter als die vielen Orientalen ... Alle Sozialdemokraten sehen deutsch aus. Sogar die litauischen. Denn in Deutschland ist der Typus zu Hause: redlich, fleißig, biertrinkend, die Ordnung der Welt verbessernd. Ein Demokrat und sozial. ,Gerecht!' Hoffnung auf Evolution. Alles deutsch. Der Sehnsucht der deutschen Frau, auf Schuhen ohne Absätze durch ein Leben voller Tätigkeit zu marschieren, kommt der Sozialismus entgegen ... Fortwährend dampfend vor Tätigkeit, Geschwätz, Fortsetzung der Konferenzen am Abend im Café durch Gruppenbildung und lange Tische, Schrecken der Kellner..."
 

Das hat schöne Traditionen – auch noch bei den heutigen Sozi-Parteitagen: Mit dicken Frauen auf Plattfüßen und in hässlichen Kleidern, Männer mit fetten,  aufgedunsene, mit Schwanger-Bäuchen  … in Anzügen in Papagei-Farben mit wilden Schuhen vom Aldu-Lidl-Schuhladen - und Jugendliche (Frau und Mann), die sich beim geschmacklosesten Friseur der Stadt „schön“ machen ließen … eben –  das ist Sozi-Tradition. Selbst Sozi-Schwule kleiden sich geschmacklos und grell.  Und ihre Reden sind immer sehr und grammatisch schief und sehr peinlich – wie die Reden von ihrer häßlichen Sozi-Vorsitzende…

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