Joseph Roth (jüdischer Katholik, Österreicher, Schriftsteller, Journalist)
- über den "Sozialistenkongress" in Marseille 1925:
"Morgen beginnt hier der
Sozialistenkongreß ... Mit Schillerkragen! Mit Aktentaschen! Mit Regenschirmen!
Mit dicken Frauen auf Plattfüßen! Sie gehn ohne Hüte! Sie schwitzen. Sie
stinken. Sie trinken Bier. Sie reden lauter als die vielen Orientalen ... Alle
Sozialdemokraten sehen deutsch aus. Sogar die litauischen. Denn in Deutschland
ist der Typus zu Hause: redlich, fleißig, biertrinkend, die Ordnung der Welt
verbessernd. Ein Demokrat und sozial. ,Gerecht!' Hoffnung auf Evolution. Alles
deutsch. Der Sehnsucht der deutschen Frau, auf Schuhen ohne Absätze durch ein
Leben voller Tätigkeit zu marschieren, kommt der Sozialismus entgegen ...
Fortwährend dampfend vor Tätigkeit, Geschwätz, Fortsetzung der Konferenzen am
Abend im Café durch Gruppenbildung und lange Tische, Schrecken der
Kellner..."
Das hat schöne Traditionen – auch noch bei den heutigen Sozi-Parteitagen:
Mit dicken Frauen auf Plattfüßen und in hässlichen Kleidern, Männer mit
fetten, aufgedunsene, mit
Schwanger-Bäuchen … in Anzügen in
Papagei-Farben mit wilden Schuhen vom Aldi-Lidl-Schuhladen - und Jugendliche
(Frau und Mann), die sich beim geschmacklosesten Friseur der Stadt „schön“
machen ließen … eben – das ist
Sozi-Tradition. Selbst Sozi-Schwule kleiden sich geschmacklos und grell. Und ihre Reden sind immer sehr und grammatikalisch
schief und peinlich – wie die Reden von der hässlichen Sozi-Vorsitzenden…
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