Sonntag, 6. Januar 2019

06.01.2019 - Zerbrochen

Ein Spiegel zerbrochen
Der Spiegel der deutschen Medien ist zerbrochen, wahrlich, wahrlich  ...siehe: die Provinz-Zeitungen ...Wir lesen Reportagen/Berichte über schöne Urlaubsgebiete im Sommer/Winter, über First-Hotels oder edle Restaurants in irgendeinem Heimat-Blättle am Neckarstrand oder anderswo... und wir wissen: die Redakteure waren eingeladen, zahlen nichts fürs Hotel, den Urlaub, die Reise - auch nicht der Verlag; die Provinz-Schreibe sind gekaufte Werbeartikel - PR-Journalismus. Das erwarten die Verlage, aber über diesen Artikeln fehlt das wichtige Wort ANZEIGE ...
 

Anzeigen oder Lügen in Zeitungen?  In den letzten Wochen hat der Name der Zeitschrift  SPIEGEL jedoch eine neue Bedeutung erlangt. Der SPIEGEL ist zerbrochen und enthüllt so ausgesprochen Hässliches innerhalb der Medienlandschaft und der deutschen Gesellschaft. (...)
Siehe auch die schwäbische oder andere Provinz ...
 

Zum Beispiel: Zu den negativen Eigenschaften, die Europäer lange schon mit Amerika verbinden, gehören nach Markovits „Käuflichkeit, vulgäres Auftreten, Mittelmäßigkeit, Unechtheit“ samt der Vorstellung, das Land sei ein „gefährlicher Parvenü“. Der Pioniergeist Amerikas und das radikale demokratische Ethos ängstigten die europäischen Eliten, die der politischen Macht ihrer eigenen Massen misstrauten.
 

Heinrich Heine, der niemals in Amerika war, forderte im 19. Jahrhundert seine Landsleute auf: „Ihr lieben deutschen Bauern! geht nach Amerika! dort gibt es weder Fürsten noch Adel, alle Menschen sind dort gleich, gleiche Flegel…“ (...)
Die äußerst populären Arbeiten von SPIEGEL-Redakteur Claas Relotius lesen sich genau wie das, was man von einem schnöseligen, verweichlichten, selbstgerechten, moralische Überlegenheit vortäuschenden und Latte macchiato schlürfenden Europäer über Amerika zu hören erwartet.
Oder die SPIEGEL-Redaktions- und Verlagsleitung ...

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