Muslime aus USA
Die Bewegung „Boycott, Divestment and Sanctions“, die im Jahr 2005 von knapp 170 palästinensischen Organisationen gegründet worden war, ruft international zu Boykottaktionen gegen Israel auf. Politiker, Musiker, Sportler und Wissenschaftler werden aufgefordert, Auftritte in Israel zu unterlassen. In den USA, Großbritannien und Skandinavien ist die Bewegung vor allem an Universitäten aktiv, in Deutschland ist ihr Einfluss gering.
Prominent unterstützt wird BDS von Naomi Klein, Judith Butler und den Musikern Kate Tempest und Roger Waters. Viele Israelis halten die Bewegung für antisemitisch. Diesen pauschalen Vorwurf haben 240 jüdische und israelische Wissenschaftler in einem Aufruf an den Deutschen Bundestag zurückgewiesen, der in einer Resolution mehrheitlich beschlossen hatte, BDS nicht länger mit Bundesmitteln zu unterstützen.
Vor fünf Jahren erklärte Israels Premier Benjamin Netanjahu BDS zu einer „existenziellen Bedrohung“. Ein Gesetz wurde verabschiedet, das es der Regierung erlaubt, BDS-Unterstützern die Einreise zu verbieten. Die demokratische US-Politikerinnen Omar und Tlaib unterstützen BDS und hassen Israel. (siehe TAGESSPIEGEL)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen