Öko-Diktatur
Der Flirt mit der Öko-Diktatur ist die dunkle Seite der Klimadebatte. Wer davon überzeugt ist, dass der Welt nur noch wenige Monate bis zum Tag des Jüngsten Gerichts bleiben, muss den Politikern das Mandat entziehen. Ich weiß, das hört niemand gern, am wenigsten die Klimaschützer, die am Freitag auf die Straße gehen. Wer will schon zugeben, dass er die Demokratie für eine Regierungsform hält, die leider aus der Zeit gefallen ist? Aber das ist die Konsequenz des apokalyptischen Denkens. Hans Joachim Schellnhuber, Direktor emeritus des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, spricht von einer „großen Transformation“, ein Begriff, der nicht von ungefähr an den „großen Sprung“ von Mao Tsetung erinnert. Als Einstieg sollten zehn Prozent der Sitze im Bundestag für Ombudsleute reserviert werden, die „ausschließlich die Interessen künftiger Generationen vertreten“, wie Schellnhuber vorschlägt.
Die Australier David Shearman und Joseph Wayne Smith fordern, die Idee der Demokratie ganz aufzugeben. „Wir benötigen eine autoritäre Regierungsform, um den Konsens der Wissenschaft zu Treibhausgasemissionen zu implementieren“, schrieben sie schon vor zwölf Jahren in ihrem Buch „The Climate Change Challenge and the Failure of Democracy“. (FOCUS)
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