Tyrannenmord
Caesar wurde am 15. März 44 v. Chr. von einer Gruppe Senatoren um die
gerade genannten Marcus Iunius Brutus und Gaius Cassius Longinus während einer
Senatssitzung im Theater des Pompeius
mit 23 Dolchstichen ermordet. An der Tat waren ca. 60 Personen beteiligt.
Den Mord an Caesar bezeichnet man deshalb auch als Tyrannenmord.
Dem Tod Caesars folgten weitere innere Wirren und Bürgerkriege, die bis zum
Jahr 30 v. Chr. dauern sollten. Marcus Antonius (Caesars Mitkonsul 44 v. Chr.),
Caesars Großneffe, Adoptivsohn
und Haupterbe Gaius Octavius, der nach der Adoption „Gaius
Iulius Caesar Octavianus“ hieß, sowie Marcus
Aemilius Lepidus bildeten das zweite Triumvirat, dessen Proskriptionslisten viele republikanische
Senatoren und Würdenträger, wie etwa Cicero, als Feinde Caesars zum Opfer
fielen; ihr Vermögen wurde eingezogen. In der Schlacht bei Philippi
in Griechenland besiegten Antonius und Octavian die Verschwörer um Brutus und
Cassius. Alle Attentäter und seine Familien wurden vernichtet
Octavian schaltete seine Mitstreiter als Konkurrenten aus. Seinen
ehemaligen Partner Marcus Antonius, der in Ägypten mit Kleopatra eine Romanze
führte, konnte Octavian in der Schlacht von Actium
besiegen. Er wurde ab 31 v. Chr. Alleinherrscher.
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