Samstag, 20. Juli 2019

20.07.2019 - Caesar


Tyrannenmord
Caesar wurde am 15. März 44 v. Chr. von einer Gruppe Senatoren um die gerade genannten Marcus Iunius Brutus und Gaius Cassius Longinus während einer Senatssitzung im Theater des Pompeius mit 23 Dolchstichen ermordet. An der Tat waren ca. 60 Personen beteiligt.
Den Mord an Caesar bezeichnet man deshalb auch als Tyrannenmord.
Dem Tod Caesars folgten weitere innere Wirren und Bürgerkriege, die bis zum Jahr 30 v. Chr. dauern sollten. Marcus Antonius (Caesars Mitkonsul 44 v. Chr.), Caesars Großneffe, Adoptivsohn und Haupterbe Gaius Octavius, der nach der Adoption „Gaius Iulius Caesar Octavianus“ hieß, sowie Marcus Aemilius Lepidus bildeten das zweite Triumvirat, dessen Proskriptionslisten viele republikanische Senatoren und Würdenträger, wie etwa Cicero, als Feinde Caesars zum Opfer fielen; ihr Vermögen wurde eingezogen. In der Schlacht bei Philippi in Griechenland besiegten Antonius und Octavian die Verschwörer um Brutus und Cassius. Alle Attentäter und seine Familien wurden vernichtet
Octavian schaltete seine Mitstreiter als Konkurrenten aus. Seinen ehemaligen Partner Marcus Antonius, der in Ägypten mit Kleopatra eine Romanze führte, konnte Octavian in der Schlacht von Actium besiegen. Er wurde ab 31 v. Chr. Alleinherrscher.

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