Der Köder muss dem Fisch schmecken
„Zeitungssterben? Es gibt einen Spruch aus dem Vertriebsbereich. "Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler". Wenn der Journalismus in Deutschland den Lesern Texte anbietet, die die Menschen nicht lesen wollen, dann muss mal das Geschäftsmodell überdacht werden. Mir fällt da spontan Einiges ein. Neutrale Berichterstattung und Abwägung von Sachverhalten. Kritischer Umgang mit den Regierungsparteien. Bewertung von Ereignissen nur in Kommentaren. Überprüfung des Regierungshandelns. Investigativer Journalismus statt Framing. Da gab es auch noch Menschen, die dafür Geld ausgegeben haben. Am Besten kann man den Niedergang des Mainstreamjournalismus am Rückgang der Käufer der Bild-Zeitung seit 2015 erkennen. Eine Redaktion, die komplett vergessen hat, welchem Fisch der Köder schmecken muss, hat es völlig versemmelt. Vielleicht denkt man ja auch im Hause SPIEGEL und anderen Häusern (wie Zeit, Süddeutsche, etc.) intensiver über einen gewissen Herrn Relotios nach.“
Mittwoch, 27. Februar 2019
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