In der "Zeit" stand neulich ein langer Artikel über die Gefahren des Alkohols. Die Wissenschaft ist sich uneinig, welche Auswirkungen der regelmäßige Genuss alkoholischer Getränke auf die Gesundheit hat. Einer der zitierten Wissenschaftler, der, für mich nicht ganz überraschend, in Deutschland lebt, vertritt die Ansicht, dass jeder Schluck Wein ein Schluck zu viel sei. Ein von ihm im "Deutschen Ärzteblatt" veröffentlichter Text trägt den Titel: "Konsum bedeutet immer Risiko".
Dem Satz würde ich vorbehaltlos zustimmen. Leben heißt, dass man
irgendwann an irgendetwas stirbt, das ist nahezu unweigerlich so. Im
Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass man sich nicht verrückt
machen sollte. Das ist die tröstliche Nachricht.
Der Gesundheitsforscher meinte den Satz allerdings erkennbar anders, nämlich als Aufforderung zur Risikovermeidung. Er plädiert für Nulltoleranz bei alkoholischen Getränken, weil man nicht ausschließen kann, dass Alkohol auch in sehr geringen Mengen zu Herzschäden, Schlaganfall oder Krebs führt.
Der Gesundheitsforscher meinte den Satz allerdings erkennbar anders, nämlich als Aufforderung zur Risikovermeidung. Er plädiert für Nulltoleranz bei alkoholischen Getränken, weil man nicht ausschließen kann, dass Alkohol auch in sehr geringen Mengen zu Herzschäden, Schlaganfall oder Krebs führt.
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